Werkstoffe für den Automobilbau

Kosten senken mit Kombi-Masterbatch für ABS

Ein neues Farbadditiv-Kombinations-Masterbatch für ABS-Kunststoffe soll die Kosten senken, dabei aber die UV-Stabilisierung verbessern.

Steigendem Kostendruck bei parallel steigenden Qualitätsansprüchen – diesen Entwicklungen soll ein Farb-Additiv-Kombi-Masterbatch entgegenkommen. Dank geringerer notwendiger Zugabemengen seien nicht nur die Kosten gegenüber dem Einsatz bisheriger Additiven sinken. Die so erzeugten Bauteile weisen laut Anbieter Grafe hohe mechanischen Kennwerte auf.

Darüber hinaus hat das Unternehmen zusammen mit einem deutschen OEM Lösungen zur antistatischen Ausstattung von Kunststoffen entwickelt. Damit werde dem Einstauben der Oberflächen durch elektrostatische Aufladung effektiv begegnet. Während neue Produkte auf Basis unterschiedlicher Wirksysteme bereits getestet und bewertet wurden, ziele die Weiterentwicklung migrierender Antistatika hauptsächlich auf eine Verlängerung der Wirkdauer. Das dafür entwickelte Antistatikum (HPAS) für Polyolefine ist für den Einsatz in olefinischen Kunststoffen wie Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) vorgesehen. Außerdem wurde ein Antistatikum für Styrolwerkstoffe entwickelt, das bei gleicher Antistatikperformance einen geringeren Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften habe als marktübliche Produkte.

In Kooperation mit zwei großen deutschen OEM seinen Langzeittests an Bauteilen durchgeführt worden, die belegen, dass die antistatische Wirkung auch nach vier bis fünf Jahren nahezu unverändert sei. Derzeit laufen letzte Freigabeuntersuchungen, Prototypen- und Vorserienbauteilversuche zu diesem Produkt.

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