Einsatz in Offshore-Anwendungen

Anschluss gesucht und gefunden

Bei seiner Produktreihe von Steckverbindern für Tiefsee- und Bohrlochanwendungen nutzt Onesubsea die besonderen mechanischen Eigenschaften von Peek.

Steckverbinder für Nass- und Trockenkopplung.

Dank seiner Kennwerte habe sich der Kunststoff unter extremen Umgebungen bewährt und erlaube den Einsatz der Steckverbinder für Tiefsee- sowie Hochdruck-Hochtemperatur-Anwendungen (HPHT) in Bohranlagen. Sie lassen sich laut Hersteller ohne Funktionsverlust auch unter nassen Bedingungen häufig miteinander verbinden und sind aufgrund der Isolationseigenschaft und der Langzeitzuverlässigkeit in bis zu 3000 Meter Wassertiefe einsetzbar. Die Beständigkeit gegen Sauergas und andere kritische Chemikalien verringere zudem Ausfallzeiten; weitere Kosten lassen sich durch optimierte Werkzeuge und im Spritzgießprozess einsparen.

Als die Entwicklung der Steckverbinder für Nass- und Trockenkopplung in extremen Umgebungen startete, waren die wichtigsten technischen Anforderungen an das Isolationsmaterial klar definiert: Elektrische Integrität, chemische Beständigkeit und hohe mechanische Leistungsfähigkeit unter HPHT-Bedingungen. Als Einsatzgrenzen sind heute Temperaturen bis 150 °C und Drücke bis 103,5 MPa angegeben.Trotzdem ermöglichen die Leistungsdaten des Werkstoffs geringere Wanddicken und damit kompaktere Ausführungen, die auch in engen Bauräumen funktionieren. Bei der Anwendungsentwicklung unterstützt Werkstofflieferant Victrex die Kunden vom Konzept bis zur Kommerzialisierung. Angesichts des Erfolgs der Konnektoren soll der Einsatz des Kunststoffs bei Onesubsea ausgedehnt werden.

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Fakuma, Halle A4, Stand 4106

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