Dichtungen und Etiketten

Drei Fliegen mit einer Klappe

Ein neues Verfahren soll es ermöglichen, bei der Produktion von Kunststoff-Fittings mehrere Arbeitsgänge zu sparen.

Wurde die Dichtung eines Steckverbindungsteils bislang entweder manuell oder mit Ringeinelegeautomaten platziert, ist es nun möglich, sie mit nur einer Formöffnungsbewegung und ohne Umlegen des Formteils einzubringen. Zusätzliche Investitionen wie Handling oder Ringeinlegeautomation sollen so ganz entfallen.

Bei dem neuen Verfahren handelt es sich um eine Weiterentwickung einer bereits zum Patent angemeldeten Technik zur Integration vom Dichtungen und flexiblen Etiketten bei der Fitting-Produktion. Um die Haftung der Dichtung am Formteil zu sichern, so der österreichische Anbieter ifw, müsse die Kompabilität der Materialien geprüft werden. Die Methode erlaube zudem eine individuelle Gestaltung der Dichtungsgeometrie.

Die Markierung von Formteilen mit gravierten Stempeln will das Unternehmen ebenfalls durch ein nach eigenen Angaben neues Verfahren ablösen. Hierbei wird das Etikett in die Kavität eingelegt und durch konstruktive Maßnahmen an Ort und Stelle gehalten. Die Materialbeschaffenheit muss auf die Verwendung des Formteils und das verwendete Formteilmaterial abgestimmt werden. In der automatisierten Serienfertigung wird das Folienband mit einem Drucker inline bedruckt und definiert durch die Form geführt. Das Etikettenlayout kann jederzeit geändert werden. Das Ausstanzen und Einbringen in die Kavität erfolgt bei geöffneter Form durch die Kernzugbewegung.

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