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Artikel und Hintergründe zum Thema

Greifer-Systeme

Federweich aufgefangen

Der bulgarische Spritzgießer Arexim produziert Winkelschleifergehäuse für Makita. Technik aus deutschen Landen soll dabei der Schwerkraft ein Schnippchen schlagen.

Das Werkstück wird nach dem Öffnen der Formhälften mit einem Hub von 80 Millimetern ausgeworfen. Um zu verhindern, dass es nach unten fällt, muss es gegriffen werden. In diesem Fall von einer eigens entwickelten gefederten Greifer-Grundplatte, die auch das Abtrennen des Angusses plan am Werkstück ermöglicht. Problem: Der Einsatz von Vakuum-Saugern und Hubzylindern ist bei diesen Gehäusen nicht möglich, da geeignete Flächen fehlen. Die Lösung: Das Formstück wird mit einer Greifzange am Anguss gehalten. Die Positionierung übernimmt eine kreisrunde Aufnahme in der Form des Werkstücks. Geschnitten wird der Anguss erst, wenn das Gehäuse auf dem Förderband platziert ist. Anschließend fällt das Werkstück auf das Band, während sich der Roboterarm oberhalb eines Auffangbehälters positioniert und den Anguss fallen lässt.

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