Automatisierung

PID-Regler schneller einsetzen

Als echtes Plug-and-Play-Gerät soll sich ein neuer PID-Regler problemlos in verschiedene anwenderspezifische Umgebungen integrieren und schnell nutzen lassen.

Die PID-Regler der jüngsten Generation sind kundenspezifisch anpassbar und bieten verschiedene Diagnosefunktionen.

In den zwei Bauformen 48x48 und 48x96 Millimeter bietet Gefran den PID-Regler 650 an. Das alphanumerische Display ermöglicht die direkte Eingabe der physikalischen Messgrößen. Für die Bedienung vor Ort und die Konfiguration am Gerät reichen vier Tasten. LEDs bestätigen die jeweilige Tastenbetätigung und sollen so zur Reduzierung von Fehleingaben beitragen. Für eher unerfahrene Anwender steht zudem eine Smart-Configuration zur Verfügung. Sie führt den Bediener durch anwendungsbezogene Fragen zur richtigen Konfiguration.

Ein integrierter Energiezähler summiert Energieverbrauch und Kosten. Er löst bei Unregelmäßigkeiten Alarm aus und erlaubt damit die ständige Kontrolle. Zusätzliche Steuerungs- und Kontrolleinrichtungen zu installieren, ist somit nicht notwendig. Zudem bieten die neuen Geräte Diagnosefunktionen zur Erkennung von Sensorbruch, Anschlussfehlern, bei Teillast- oder Lastbruch, bei Störungen des Regelkreises und bei Überschreiten der Grenzwerte. Durch Zählen von Schaltvorgängen und die Vorgabe von Alarmgrenzwerten wird auf die wahrscheinliche Notwendigkeit des Austauschs der Stellglieder hingewiesen. Das ermöglicht die vorbeugende Wartung.

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Der Anwender kann den Regler auch im ausgeschalteten Zustand und ohne PC über eine spezielle batteriegespeiste Fernbedienung - den Zapper - oder mit der PC-Konfigurationssoftware GF_Express konfigurieren. Das erleichtert und beschleunigt den Regleranschluss laut Hersteller deutlich.

Neben der Individualisierung von LC-Display, Meldungen und Helligkeit ist auf Wunsch auch die optische Angleichung der Bedienfront an das Corporate Design des Kunden möglich.

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