Automatisierung Spritzgießen

Geschwindigkeit verdoppelt

In einer neuen Automatisierungslösung wurde die Filtervereinzelung bei der Fertigung von Pipettenspitzen mehr als verdoppelt, die kompakte Automatisierung auf vergleichsweise kleinem Raum untergebracht.

In einem kürzlich zum Patent angemeldeten System hat Hekuma nach eigenen Angaben die Filtervereinzelung auf ein neues Leistungsniveau gehoben. Konstruiert wurde die Vereinzelung vor allem für Pipettenspitzen, denkbar seien aber auch andere Anwendungen, in denen es darum geht, kleine, leichtgewichtige Zylinder möglichst schnell und zuverlässig für den nächsten Montageschritt bereitzustellen.

Mit Taktzeiten von 1,5 Sekunden vom Eintritt des Filters als Schüttgut in das Zuführsystem bis zur Befüllung der Drehplatte sei der Vereinzelungsprozess stark beschleunigt worden. Die Zeitersparnis wirke sich in höheren Geschwindigkeiten für den gesamten Montageprozess und damit auch auf die Ausbringung aus. Er ist laut Entwickler auf fünf Sekunden pro Zyklus – einschließlich Filterzuführung und Montage in die Pipettenspitze – komprimiert worden.

Bei der Versuchsanlage diente ein Rastermaß mit 16er-Lochplatte als Grundlage. Abhängig von der Größe der Anlage und dem Umfang des Fertigungskonzepts ist dies bis zur parallelen Montage von 96 Filtern pro Zyklus (also über 1100 pro Minute) nach oben skalierbar. Vergleichbare Systeme schaffen, so Hekuma, mit rund 500 Pipettenspitzen pro Minute weniger als die Hälfte dieser Leistung.

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Neben deutlicher Geschwindigkeits- und somit Produktivitätssteigerung sorge der geringe Platzbedarf der Anlage für weitere Effizienzsteigerungen.

Ein weiteres großes Plus sei die einfache und schnell zu handhabende Umrüstbarkeit auf andere Filterformate. Damit ermöglicht die Lösung den flexiblen Einsatz der Technik auch bei wechselnden Produkten in moderaten Losgrößen.

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