Blister-Verpackungen

Verpackungstechnik automatisiert

Verpackungsmaschinen sollen im Bereich Blister möglichst hohe Flexibilität aufweisen, um ein breites Produktspektrum verarbeiten zu können. Eine Maschinenreihe mit vielfältigen Ausrüstungsoptionen soll das bieten, auch für nachträgliche Erweiterungen.

Die Verpackungsmaschinen lassen sich bedarfsweise mit verschiedenen Automatisierungsmodulen aus- und nachrüsten. (Quelle: Zahoransky)

Nahezu jedes Non-Food und Kosmetik-Produkt können, so der Hersteller, die Blisterverpackungs-Anlagen der Z-Pack-Baureihe verpacken. Der Funktionsumfang werde entsprechend den aktuellen Anforderungen gewählt und könne bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt um weitere Funktionen nachgerüstet werden.

Bauartbedingt seien die Maschinen schnell und reproduzierbar auf ein anderes Format umrüstbar. Die gute Zugänglichkeit durch großzügig dimensionierte Maschinenschutztüren mit weiten Öffnungswinkeln sorge für kurze Rüstzeiten. Die Kettenverstellung lässt sich auf Kundenwunsch bequem mit einer Spindel zentral ausführen. Auch das Wechseln von Formträgern ist dank werkzeugloser Schnellwechselsysteme einfach durchzuführen. Bereits in etwa 30 Minuten sei ein Formatwechsel abgeschlossen. Das ist besonders für Lohnverpacker mit vielen wechselnden Formaten ein Plus.

Das Spektrum verpackungsfähiger Produkte ist außerordentlich breit, hier ist es ein Raumspray.

Zwei Leistungsklassen für unterschiedliche Formatbereiche erlauben eine bedarfsgerechte Auslegung für verschiedene zu verpackende Produkte. Die beiden Typen Zpack 4 und 5 sind vergleichsweise kompakt. Sie sind die richtige Wahl, wenn wenig Aufstellfläche zur Verfügung steht und niedrige Investitionskosten gefordert sind. Die Formatfläche beiden Maschinen beträgt maximal 192 x 290 Millimeter bei bis zu 40 Millimeter Ziehtiefe. Optional werden bis zu 60 Millimeter angeboten. Die Geschwindigkeit erreiche bis 20 Takten pro Minute. Bei den größeren Varianten Zpack 6 bis 11 beträgt die Formatfläche maximal 288 x 290 Millimeter, die maximale Ziehtiefe 60 Millimeter. Diese Maschinen sollen bis 25 Takten pro Minute erreichen.

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Angetrieben werden die Stationen serienmäßig pneumatisch. Der Einsatz moderner Servotechnik ist optional möglich. Sie biete eine beachtliche Energiekostenreduzierung. Die Schnittwerkzeuge werden auf Basis einer Energiemessung vor Beschädigung durch falsch eingelegte Produkte zusätzlich geschützt. Ebenso lässt sich die Siegelstation mit Servomotoren besser und individueller einstellen.

Zusätzliche Automatisierungslösungen erweitern die Einsatzmöglichkeiten. So erhöhen halbautomatische Zuführsysteme erhöhen die Effizienz der Anlage. Ein Pick-and-Place-System legt die Produkte automatisch und lageorientiert in den Blister auf einem Karussellsystem mit in Produktkontur gefertigten Kassetten (Trays) ein. Da immer ein Teilepuffer vorhanden ist, kann die Maschine mit der maximalen Taktfrequenz betrieben werden, was einen höheren Durchsatz bietet. Weitere Peripheriesysteme wie Etikettier-Systeme, Packungskontrollen mit automatischem Schlechtauswurf sowie Übergabeeinheiten sind zusätzlich kombinierbar.

Typische auf diesen Maschinen verpackte Produkte sind beispielsweise Schreibwaren, Batterien, Werkzeuge, Klebstoffe, Leuchtmittel, Elektroteile, WC-Reiniger. Auch im Kosmetik- und Hygienebereich finden sich zahlreiche Anwendungen.

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