Cimweb-Lösung

Mobile Buchungen mit der cimWeb-Lösung

Intelligenter Fertigungsablauf. Seit 1896 zählt die Firma Hopf Packaging mit Sitz in Nördlingen zu den führenden Herstellern von Tiegeln, Flaschen und Verschlüssen für die Pharma- und Kosmetikbranche.

Bedienen des Ultraschallautomaten bei Hof Packaging. (Bild: Cimdata)

Der Fertigungsablauf bei Hopf ist intelligent gelöst: Von Silos auf dem Gelände wird das Granulat über Rohrsysteme an die entsprechenden Maschinen verteilt. Diese sind oft als Produktionsstraßen miteinander verbunden und leiten die gefertigten Stücke automatisch zum nächsten Bearbeitungsbereich weiter. Die fertige Ware gelangt vom Qualitätswesen in Kartons verpackt über Laufbänder zum Versandbereich, wo die etikettierten Kartons automatisch über einen Barcodescanner erfasst werden. Dann wird die Ware weltweit verschickt.

Scannen mit Raspberry Pi und mobilen Geräten
Für den Ersatz einer mobilen Fremdlösung schlug Cimdata in Zusammenarbeit mit Hopf die HTML5-Lösung Cimweb vor. Sie sollte Probleme der bisherigen Lösung beheben, günstiger sein und einen schnelleren und kompetenteren Support gewährleisten. Diese Ziele wurden nach Unternehmensangaben erreicht. Hopf bestellte kostengünstige mobile Geräte, die zielgerichtet für den Kunden ausgesucht wurden. Die Vorteile des empfohlenen Cipherlab RS30 Mobilterminals seien die industrietaugliche Ausführung, der integrierte Barcodescanner und das Android Betriebssystem.

Im Versandbereich arbeitet nun ein kleiner Raspberry Pi ohne Bildschirm, der automatisch die Daten der Lichtschranke entgegennimmt und in CimERP verbucht. Mögliche Fehler werden selbständig erkannt und automatisch eine E-Mail an die IT Abteilung im Haus geschrieben. Nötige Wartungen können über eine Fernleitung (SSH) durchgeführt werden. Das System scannt auf dem Laufband etwa 8000 Kartons pro Monat. Die Anwendung soll den fehlerlosen Ablauf ermöglichen. Alle mobilen Geräte bei Hopf arbeite mit einer stabile WLan-Verbindung. Eine weltweite Verbindung über das Internet und Handynetz kann leicht konfiguriert werden. Dadurch dass die Buchungen „live“ an das System geschickt werden, kann der Mitarbeiter auf der Stelle eine Information bekommen, ob seine Buchung angenommen wurde. Die Mitarbeiter haben außerdem die Möglichkeit mit den Buchungsgeräten zu telefonieren sowie Bilder von beschädigten Produkten direkt per E-Mail an die entsprechende Abteilung zu schicken. Das Einspielen von Updates im System demnach ebenfalls sehr einfach. Nach Aktualisieren der Software auf dem Server muss lediglich der Browser auf den Geräten neu gestartet werden.

Anzeige

Aus der Testphase in den Echtbetrieb
Die Lösung läuft nun seit April 2017 im Echtbetrieb. In der ausgiebigen Testphase wurden kleinere Probleme mit dem Kunden zusammen in Vor-Ort Terminen gefunden und zum Echtstart behoben. Mit dem neuen System könne deutlich produktiver gearbeitet werden als vorher. Das automatische Erfassen der Barcodes schließe Fehlbuchungen aus, die kompliziert nachvollzogen werden müssten. Die Fehlervermeidung und Zeiteinsparung während des Buchungsvorganges sowohl durch die Lichtschranke als auch durch die mobilen Geräte ist erheblich.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Kunststoffschweißen

Laserprozesse schneller einrichten

Eine neue Software für das Einrichten scannerbasierter Laserschweißprozesse soll Anwender einfach und intuitiv zu schnelleren Prozessen bringen. Bei Entwicklung der Evolap-Software stand nach Angaben von Evosys Laser unter anderem die kurze...

mehr...
Anzeige

Werkzeugkonstruktion

CAD-CAM in der Ideenschmiede

Seit der Gründung vor dreizehn Jahren stehen die Zeichen bei Erbiwa in Lindenberg auf Wachstum. Die Westallgäuer verstehen sich nicht nur als Spezialist für Hinterspritzwerkzeuge, sondern auch als Ideenschmiede für designorientierte...

mehr...

Kunststofftechnik

55 Jahre in der K-Branche unterwegs

Vom Ersatz über die Alternative zum High-tech Werkstoff. Die Anfänge der Kunststofftechnik liegen – je nach Definition rund 150 Jahre – zurück: Ein relevantes Datum ist das Jahr 1868, in dem Celluloid als erster thermoplastischer Werkstoff...

mehr...