Damit es flutscht

Gleitlacke gegen Reibung und Verschleiß

Ohne schädliche Lösungsmittel sollen neue Gleitlacke auskommen, die auf Metallen und verschiedenen Kunststoffen sowie Elastomeren anwendbar sind.

Kunststoffe, Elastomere und Metalle lassen sich mit sehr dünnen Beschichtungen gegen Verschleiß schützen. © Klüber

Gleitlacke sind eine effiziente Methode, um Bauteile wirksam und dauerhaft gegen Reibung und Verschleiß zu schützen. Die Festschmierstoffe sorgen für trockene, saubere und schmutzabweisende Oberflächen über die gesamte Lebensdauer der Komponenten. Hochleistungs-Gleitlacke für sehr lange Bauteillebensdauern enthalten jedoch meist die Lösemittel N-Methyl Pyrrolidon (NMP) oder N-Ethyl-Pyrrolidon (NEP), die als CMR-Substanzen gelten (CMR = carzinogen, mutagen, reproduktionstoxisch).

In den neuen Hochleistungsgleitlacken Klübertop TP 47-391 A/B und TP 48-311 A/B sind solche Substanzen laut Hersteller nicht enthalten. Während die erste Variante besondere Abriebfestigkeit aufweise, zeichne sich die zweite zusätzlich durch verbesserte niedrige Reibwerte aus. Auch die Beschichtung von Zink-Lamellen-Grundierungen ist hiermit gut durchführbar. Einsatzmöglichkeiten ergeben sich in Stahl/Stahl-, Stahl/Kunststoff- sowie Elastomer-Reibpaarungen

Darüber hinaus sind die neuen 2-Komponenten-Gleitlacke widerstandsfähig gegenüber aggressiven Medien und schützen die beschichteten Bauteile zusätzlich vor Korrosion. In automatischen Montagelinien bieten die neuen Gleitlacken außerdem den Vorteil, dass damit beschichtete Bauteile im Gegensatz zu befetteten Teilen keine Klebeneigung aufweisen.

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Klübertop TP 47-391 A/B und Klübertop TP 48-311 A/B sind über den weiten Gebrauchstemperaturbereich von -40 °C bis 260 bzw. 250 °C und bei Flächenpressungen bis 80 MPa nutzbar.

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