Bis zu 240 Etiketten pro Minute

Meinolf Droege,

Integriert sich in bestehende Prozesse

Ein neues Etikettendruck- und -spendesystem in Modulbauweise soll viele Etikettieraufgaben auch in rauer Umgebung lösen und sich leicht in bestehende Anlagen einfügen lassen.

Mit dem 90 Grad-Schwenkapplikator können Vorder- und Rückseiten etikettiert werden. © Bluhm

Den Legi-Air 4050 B gibt es in vier Ausführungen mit unterschiedlichen Applikatoren. Sollen unterschiedlich hohe Produkte gekennzeichnet werden, erkennt ein Sensor den jeweiligen Abstand. Je nach Druckmodul werden Etiketten mit Daten in 200 bis 600 dpi Auflösung bedruckt und auf das Produkt appliziert. Abhängig von Applikator und Etikettengröße können mit dem System bis zu 240 Etiketten pro Minute gedruckt und gespendet werden. Die maximale Etikettenlänge beträgt 210 Millimeter.

Die Etiketten werden berührungslos mit Tamp-Blow- oder Wipe-On-Verfahren auf das sich bewegende oder gestoppte Produkt aufgebracht. Alle Etikettierpositionen und Einbaulagen sind möglich. Das Gerät wird über einen Display-Controller mit großem, mehrsprachigem Textdisplay bedient. Ein Etikett-auf-Stempel-Sensor prüft, ob sich tatsächlich ein Etikett auf der Stempelplatte befindet. System- und Wartungsinformationen sollen die schnelle und einfache Diagnose gewährleisten.

Das Spendesystem kann bei Bedarf über die Legitronic Labelling Software oder die Nicelabel Software angesteuert werden. Die Vernetzung ist über Bluhmware möglich. Bedienerinformationen zum Maschinenstatus werden im Klartext dargestellt. Speichermöglichkeiten für etiketten- und produktspezifische Parameter lassen sich laut Anbieter schnell aufrufen.

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