Per Laser markieren

Fluorpolymer-Schläuche beschriften

Ein neues Verfahren zur Beschriftung von Fluorpolymer-Schläuchen soll eine eindeutige, kundenspezifische und nachhaltige Kennzeichnung von FEP- und PFA-Schläuchen ermöglichen.

Das Kennzeichnen von Produkten und Komponenten für industrielle Anwendungen hat vor allem vor dem Hintergrund der Rückverfolgbarkeit in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Bei Produkten aus Fluorpolymeren ist das kompliziert. Übliche Bedruckungen beispielsweise halten aufgrund der antiadhäsiven Eigenschaften der Materialien schlicht nicht. Auch die bei Fluorpolymeren aktuell gängigen Verfahren sind nicht optimal: Mit Pigmenten „eingefärbte“ Schläuche sind problematisch, weil die Farben leicht kopiert werden können. Das Einbrennen der Beschriftung mit einem Laser wiederum kann zu Beschädigungen am Schlauch führen.

Die zur Masterflex Gruppe gehörende APT hat gemeinsam mit einem Hersteller von Lackieranlagen ein Verfahren entwickelt, das ein unkompliziertes und nachhaltiges Beschriften von Schläuchen ermöglichen soll. Damit sein die eindeutige Zuordnung der Schläuche ohne das Risiko einer Beschädigung gewährleistet.

Dazu werden beim Herstellungsprozess des Schlauches gezielt Additive und Pigmente beigefügt. Der fertige Schlauch kann dann per Laser individuell, hochwertig und nachhaltig beschriftet werden – ohne dass es zu Beschädigungen kommt. Neben Text seien auch Logos oder Sicherheitskennzeichnungen in gestochen scharfer Qualität möglich.

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Die mit einer solchen Kennzeichnung verbauten Schläuche können deutlich besser und schneller identifiziert werden. Neben mehr Transparenz bedeutet dies auch einen Zeitgewinn für Unternehmen, wenn es zu Fehlermeldungen oder gar Stillstand der Maschine kommt oder wenn Ersatzteile bestellt werden sollen. Heuser. APT ist bereits im Besitz eines neuen Geräts zur Laserbeschriftung sowie erster Mustervorlagen, mit denen kundenspezifische Beschriftungen möglich sind.

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