Automatisierung

IML-Technik weiterentwickelt

Zur Fakuma 2014 soll das IML-Verfahren mit neuen Features für weitere Anwendungen attraktiv werden und zudem die Kosten senken.

Inmould Labelling ist aus unserer heutigen Verpackungswelt nicht mehr weg zu denken, nur allzu ansprechend ist die Druckbrillanz und die kostengünstige Flexibilität dieses Dekorationsverfahrens bei verschiedenen Druckbildern. Besonders die Highflex IML-Roboter wurde für die zweite Anlagengeneration überarbeitet und mit neuen Features ausgestattet. So sei der Flächenbedarf etwa 30 Prozent geringer als bisher. Die Automation sei in der Lage, Becher und Deckel mit allen Label-Geometrien zu verarbeiten. Darüber hinaus steht es dem Spritzgießer frei, die Roboter für Werkzeuge mit unterschiedlichen Kavitätenzahlen und -abständen zu verwenden – mit 20 bis 30 Minuten Rüstzeit zwischen zwei unterschiedlichen Produkten. Selbst Herstellung von innen- wie außen angespritzten Produkten sei auf nur einer Automation möglich. Damit sieht der Anbieter ein weltweites Alleinstellungsmerkmal seines Anlagenkonzepts.

Wo eine Kameraprüfung mit Ausschleusung von individuellen Schlechtteilen bislang die Kosten und Größe eines IML-Roboters deutlich nach oben getrieben habe, biete die neue IML-Automation dies auf engem Raum zu annähernd gleichen Investitionskosten wie Anlagen, die bei beschränkten Budget bisher nur den ganzen Schuss verwerfen konnten.

Als optionales Modul hat Waldorf Technik für die Highflex IML-Serie nun auch komplette Abpackstationen im Programm, mit denen geprüfte Produkte nahezu mannlos in Transportbehälter oder Kartons abgepackt werden. Für viele Kunden könnte diese Option eine gute Antwort auf den steigenden Preisdruck im Verpackungsgeschäft sein.

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Ein weiteres Highlight zur Fakuma soll die Präsentation des Barriere Coatings als industrielle Methode sei, um kostengünstig im Spritzguss hergestellte Behälter mit Barriereeigenschaften zu versehen. Die erste industrielle Anlage mit einer Zykluszeit von unter vier Sekunden sei bereits installiert, weitere Anlagen mit bis zu 64 Kavitäten in der Projektierung mit internationalen Kunden. Kaffee in Kaffeekapseln zum Beispiel bleibe auch ohne aufwändige Zusatzverpackung aromatisch. Frischeprodukte behalten ihr attraktives Aussehen. 

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