Greifzangen

Kunststoffteile zuverlässig entnehmen

Die Kombination aus hochfestem Aluminium, Sensortechnik und Backengestaltungen soll eine neue Greiferzangen-Serie besonders für die Spritzgießtechnik interessant machen.

In diversen Varianten ist eine neue Greifzangen-Serie für die Kunststoffindustrie lieferbar. (Bild: Fipa)

Die Gehäuse der Greifzangen-Serie 2016 bestehen laut Fipa aus einer eloxierten, hochfesten Aluminiumlegierung. Die Greifbacken aus galvanisch verzinktem Stahl und die Schließkraft von 52 Newton sollen das sichere Fassen von Angüssen sicherstellen. Eine weite Backenöffnung ermögliche das zuverlässige Greifen großer Angüsse. Dank spaltfreiem Schließen fasse die Zange auch flache Angüsse prozesssicher. Verschlissene Greifbacken sind einfach austauschbar. Angeboten werden die Greifzangen mit und ohne Sensor. Greifzangen mit direkter Abfrage punkten mit einer großflächigen Sensorbetätigung. So erfasst der Sensor den erfolgreichen Greifvorgang unabhängig von der Position des Angusses in der Greifzange. Sensoren, wahlweise mit PNP- oder NPN-Schaltausgang, erleichtern die Anpassung an die übergeordnete Steuerung.

Angeboten werden die Greifzangen mit geraden Greifbacken und Sägezahn-Greifbacken. Letztere sorgen für sehr hohe Haltekräfte. Die Greifzangen ohne Abfragefunktion verfügen über eine zusätzliche Greifbacken-Variante mit auswechselbaren HNBR-Pads. Sie ist abdruckarm, verschleißfest, bis 160 °C temperaturbeständig sowie LABS- und silikonfrei. Sie ist für die Entnahme empfindlicher Kunststoffteile aus Spritzgießformen. Die HNBR-Pads lassen sich einfach und schnell tauschen, ohne die komplette Zange auszubauen.

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