Roboter beim Mischen und Dosieren

Präzise Wiegen, Mischen und Dosieren

Für kleinere Anwendungen der Wiege-, Misch- und Dosieraufgaben von Schüttgütern wurde ein Roboterarm in bereits bewährte Anlagentechnologie integriert.

Der Roboterarm kann beispielsweise bei der Dosierung toxischer Stoffe genutzt werden. (Bild: Opdenhoff)

Der Roboter kann anhand eines zuvor ausgewählten Rezepts Dosierungen vornehmen und das Schüttgut in die entsprechende Wiegevorrichtung füllen. Dabei erkennt die integrierte Steuerungstechnik, wenn die benötigte Menge erreicht ist und beendet den Füllprozess. Das ist beispielsweise interessant bei der Verarbeitung toxischer Stoffe. In solchen Fällen kann der Roboterarm übernehmen und die Mitarbeiter vor etwaigen Gefahren schützen.

Als ein weiterer Vorteil erweise sich die Mobilität des Geräts, denn der Roboterarm befindet sich auf einem Rollgestell, wodurch er flexibel einsetzbar ist. Je nach Einsatz ist aber auch die feste Montage möglich. Darüber hinaus bringe die automatische Kollisionserkennung Pluspunkte: Kommt es zum physischen Kontakt mit einem Mitarbeiter, bleibe der Roboter sofort stehen und müsse anschließend manuell reaktiviert werden. Aufgrund dieses integrierten Sicherheitsmechanismus sind keine zusätzlichen Vorkehrungen, wie eine Absperrung des Bereichs nötig. Die Lösung sorge nicht nur für optimierte Prozesse, sondern auch für Sicherheit an der Schnittstelle zwischen Mensch, Maschine und Produkt.

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