Automatisierung

Runddrahtfeder Abfülltechnik: Runde Lösung

Damit Siloverschlüsse auch bei aggressiven Gütern und unter widrigen Umgebungsbedingungen einwandfrei funktionieren, braucht es eine robuste Mechanik.

Am Beispiel eine Steusalzsilos, das sich auf andere Anwendungen übertragen lässt, zeigt sich, welche Bedeutung eine Feder für die Funktionssicherheit haben kann. Besonderes Augenmerk liegt auf der Verschlussklappe des Silos. Sie bleibt solange geöffnet, bis eine definierte Streusalzmenge in das Fahrzeug abgegeben wurde, bevor sie ein Elektromotor schließt. Um bei einem Stromausfall oder Defekt des Motors eine sichere Schließung zu gewährleisten, wurde ein neues Konzept realisiert.

Spezielle Federn mit vier Kilonewton Mindestschließkraft können den Elektromotor ersetzen. Aufgrund der salzhaltigen Umgebung galt es auch die Feder ausreichend gegen Korrosion zu schützen, damit ihre Funktion über die Lebensdauer des Elektromotors hinweg gewährleistet ist. Die hier eingesetzte Feder hat eine ungespannte Länge von etwa 1300 Millimeter bei 65 Millimeter Außendurchmesser und 9 Millimeter Drahtdicke. Die Federrate liegt bei 5 N/mm. Um die notwendige Kraft zu erreichen, werden zwei identische Federn parallel eingebaut. Die hohe Anforderung an die Korrosionsbeständigkeit wurde mit einer Zinklamellenbeschichtung erreicht. Dieses Konzept verhindert das Leerlaufen des Silos bei Ausfall des Elektromotors.

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