Automatisierung

Seit 25 Jahren eine sichere Verbindung

Schweißtechnologien in der Kunststofftechnik legen noch immer eine hohe Innovationsgeschwindigkeit an den Tag. Dabei stehen die Verfahren zum Teil im Wettbewerb zueinander. Viele Technologien aus einer Hand bietet ein Unternehmen aus Ostwestfalen.

Vor mehr als einem viertel Jahrhundert, am 1. Januar 1981, gründete Hans G. Schulz die KVT Bielefeld GmbH. So feierte das Unternehmen Anfang des Jahres das silberne Firmenjubiläum. Und noch immer steht das Unternehmenskürzel für den Arbeitsschwerpunkt: Kunststoff Verbindungs Technik.

Nachdem sich der Gründer im vergangenen Jahr aus Altersgründen aus dem aktiven Geschäftsleben zurückgezogen hat, übernahmen die langjährigen Mitarbeiter Peter Maresch und Dirk Kortmann das Unternehmen. Beschäftigt werden derzeit ca. 25 Mitarbeiter, die für Kunden aus Automobilindustrie, Unterhaltungselektronik, Telekommunikation und Medizintechnik sowie deren ­Zulieferer tätig sind. Der Exportanteil ist erreicht inzwischen70 bis 80 Prozent. Ein Schwerpunkt der Aus­landsaktivitäten liegt in Fernost. Gebaut werden schweißtechnische Problemlösungen für die Kunststoff verarbeitende Branche. Dazu gehören Maschinen und die komplette Anlagentechnik für das Heizelement-, und Heißgas-, Ultraschall-, Rotationsreib- und das Laser-Schweißen. Außerdem gehört das Elektromagnetische Widerstandsschweißen (EWS) für sichere Metall-Kunststoffverbindungen ins Portfolio. Eingesetzt wird diese Methode beispielsweise beim Schweißen von Frontmasken für TV-Geräte, bei der Montage von Kraftstoffventilen und von Haushaltsgeräten. Weiter ausgebaut werden soll zum Europa-Patent angemeldete Heißgas-Schweißverfahren (HGS), das vor allem beim Verschweißen von Formteilen aus Polyamid sehr erfolgreich ist. Besonders hervor hebt das Unternehmen die elektromotorisch betriebene NC-Heizelement-Schweißmaschine, die exakter, schneller und erschütterungsärmer arbeitet als herkömmliche Maschinen mit pneumatischem Antrieb.

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Doch man hat, wie die KVT-Geschäftsleitung betont, weitere Innovationen auf der Agenda, so dass auch für ein weiteres Vierteljahrhundert genug zu tun bleibt.

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