Selection-Serie

Temperiergeräte mit IE-5-Pumpen

Erstmals laut Anbieter Hahn werden Temperiergeräte mit einer Pumpentechnologie der Energieeffizienzklasse IE5 angeboten. Untergebracht sind die Komponenten in einem Kompaktgehäuse mit reduziertem Platzbedarf.

Pumpenkennlinie Protemp Selection Eco – drehzahlgeregelt mit großer Bandbreite und geringem Energieverbrauch. (Bild: Hahn)

Die Serie Protemp Selection ist vor allem zur Versorgung von Mehrkreis-Wasserverteilern geeignet. So sei das neue Gerät in der Lage, bei einem System-Druckverlust von 3 bar 12 Temperierkreise jeweils mit etwa 12 l/min Durchflussmenge zu versorgen. Derzeit einzigartig seien auch die Möglichkeiten externe Messwerte von Wasserverteilern zu verarbeiten. Das Wasserverteilsystem Proflow, mit berührungsloser Durchflussmessung, kann elektrisch am Gerät angeschlossen und die externen Durchfluss- und Temperaturwerte der einzelnen Zonen – über einen internen CAN-Bus – auf der Bedieneinheit des Temperiergeräts visualisiert werden. Ebenso können Werte von anderen Wasserverteilsystemen per OPC UA-Schnittstelle eingelesen und visualisiert werden.

Auch in der Selection-Variante der Protemp-Serie ist ein hoher Grad an Standardausrüstung zu finden. So werden die Geräte unter anderem mit Tank, Pumpe und Heizelementen aus Edelstahl, Pumpenbypass, solide state-Heizungsrelais, elektronischer Druckmessung und der Schaltschrankschutzart IP54 ausgeliefert. Die auf der K2016 vorgestellte Tempanalyzer App ist auch für die neue Geräteserie verfügbar. Die Selection Serie wird im Leistungsbereich 140 bis 165 l/min Durchfluss, 300 kW und Heizleistungen von 9 und 18 kW angeboten. Weitere Geräteklassen sind laut Unternehmen bereits in Vorbereitung.

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Aufgrund der Kühlleistung und Durchflussmengen eignen sich die Geräte auch als Mengen- und Druckerhöhungsstationen an Kaltwasseranwendungen. Schwankungen durch eine variable Anzahl von Verbrauchern können so reduziert oder vermieden werden. Für diesen Einsatzfall werden die Geräte modifiziert und die Heizleistung entfällt. Als besonders vorteilhaft haben sich in der Praxis die Pumpen-Drehzahlregelung und Schnittstellenanbindung herausgestellt. Auch hinsichtlich Energieverbrauch kann eine maschinenbezogene Wasserversorgung deutliche Vorteile bringen.

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