Kraftspannmuttern

Spannende Lösung

Mit vergleichsweise geringen Kräften sollen sich nun auch große, schwere Formen und Werkstücke sicher fixieren lassen.

Kraftspannmuttern sind vielseitig einsetzbar, ob vom Erstausrüster oder als Nachrüstelement. (Bild: Enemac)

Großes Werkzeug zu befestigen, ist ohne Spezialwerkzeug oder einen „ganzen Mann“ schwierig. Noch immer typisch sind ein langer Hebel, um Spannelemente ausreichend fest zu ziehen. Viel Schweiß sowie eine oft rückenschädigende Haltung sind die Folgen. Dieses Problem sollen zwei Bauarten von Kraftspannmuttern von Enemac lösen.

Hierbei handelt es sich um ein Planetengetriebe in einem Gehäuse, das mit einer kleineren Mutter und geringem Kraftaufwand angetrieben wird. So wird das Innengewinde eingezogen und das Gegenstück gespannt. Das Prinzip ist simpel, der Effekt sehr groß: Aufgebaut werden können laut Anbieter mit geringem Aufwand Spannkräfte bis 200 Kilonewton. Dazu wird die Mutter auf den vorhandenen Bolzen aufgeschraubt, anschließend an der kleinen Mutter mit einem handelsüblichen Drehmomentschlüssel, in Einzelfällen auch mit normalem Steckschlüssel, gedreht bis zum angegebenen Drehmoment.

Es stehen zwei Varianten zur Verfügung, zum einen für den Einsatz an Werkstücken oder Werkzeugen der jeweils gleichen Größe, da hier die Einschraubtiefe begrenzt ist durch die Sacklochbohrung. Bei wechselnden Größen, sollte auf die Baureihe ESD mit Durchgangsgewinde zurückgegriffen werden, da diese einen unbegrenzten Hub bietet.

Auf Anforderung sind laut Anbieter auch Sondervarianten wie Hochtemperaturausführungen für den Gießereibereich, oder mit Schmierungen für den Einsatz im Lebensmittel- und Laborbereich möglich.

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Werkzeugkonstruktion

CAD-CAM in der Ideenschmiede

Seit der Gründung vor dreizehn Jahren stehen die Zeichen bei Erbiwa in Lindenberg auf Wachstum. Die Westallgäuer verstehen sich nicht nur als Spezialist für Hinterspritzwerkzeuge, sondern auch als Ideenschmiede für designorientierte...

mehr...
Anzeige

Kunststofftechnik

55 Jahre in der K-Branche unterwegs

Vom Ersatz über die Alternative zum High-tech Werkstoff. Die Anfänge der Kunststofftechnik liegen – je nach Definition rund 150 Jahre – zurück: Ein relevantes Datum ist das Jahr 1868, in dem Celluloid als erster thermoplastischer Werkstoff...

mehr...