Verbindungstechnik richtig einsetzen

Sieben Schritte zur guten Ultraschall-Schweißung

Ultraschall-Schweißen braucht typischerweise qualifizierte Beratung und Betreuung im Vorfeld. Im Labor lassen sich Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit nur eingeschränkt beurteilen. Während der Fakuma soll in einem „Ultrasonic Engineering Parcour“ live gezeigt werden, wie sich Schweiß-Projekte erfolgreich umsetzen lassen.

Eine Membran mit Ultraschall gleichzeitig stanzen und schweißen – auch solche diffizilen Aufgaben sollen sicher in die Serie gebracht werden. © Herrmann Ultraschall

Vier Fragen zum Projekt bilden den Start: Material, Stückzahlen, Bauteil-Dimensionen sowie Anforderungen an die Fügequalität und Optik? Dann folgt die Beratung zur Nahtgestaltung, also der geometrischen Auslegung der Fügezone zur Schmelzeerzeugung. Die Schweißwerkzeuge, Sonotrode und Werkstückaufnahme, werden mit der Finite-Elemente-Methode berechnet und nach Herstellung die Amplitude per Laservibrometer vermessen und angepasst. Berücksichtigt wird dabei auch die Integration in automatisierte Umgebungen.

Werkstückaufnahme aus dem 3D-Drucker – die Reaktionszeiten bei Erstanfragen im Ultraschall-Labor können so verkürzt werden. © Herrmann Ultraschall

Großer Vorteil des Ultraschallprozesses ist die Vielzahl der möglichen Parameter sowie deren exakte Einstellung. Mit entsprechender Parametrierung bei der Prozess-Einrichtung werden hohe Fügegeschwindigkeit und Schweißnahtqualität bei guter Reproduzierbarkeit erreicht.

Bei Sonderanforderungen wie automatisierten Membranschweißungen oder Nachverfolgbarkeit kommen Zusatz-Module des Ultrasonic Engineerings von Herrmann Ultraschall zum wie das Stanz-Siegel-Modul oder Software zur Datenauswertung für die Medizintechnik zum Einsatz. Damit steht auch Anforderungen wie Zertifizierungen der FDA nichts im Weg. Kalibrierung, Produktionsprozessoptimierung, Wartungs- und Werkzeugmanagement ergänzt das Angebot bis zur Serienfertigung.

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Fakuma: Halle A4, Stand 4108

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