Automatisierungslösungen

Vom Umrichter bis zum Drucksensor

Neue Antriebs-, Sensor- und Automationslösungen sollen die Kunststoffverarbeitung in nahezu allen Verfahren effizienter und sicherer machen.

flüssigkeitsgekühlten Frequenzumrichter der Serie ADV200 LC

Speziell für Kontrolle von Servopumpen in Hybrid-Spritzgießmaschinen entwickelte Gefran den neuen Frequenzumrichter ADP200. Er soll präzise Druck- sowie Durchflussregelung gewährleisten und die Energieverschwendung traditioneller Hydrauliksysteme vermeiden. Der spezifischer PID-Algorithmus verwaltet einzelne Servopumpen- und Mehrpumpen-Systeme gleichermaßen und deckt damit ein breites Spektrum von Anwendungen im Leistungsbereich von 7,5 bis 75 Kilowatt ab.

Die flüssigkeitsgekühlten Frequenzumrichter der Serie ADV200 LC für den Leistungsbereich von 55 bis 200 Kilowatt sind vorgesehen für den Einsatz in Extrusion und Spritzguss. Sie kombinieren einen Umrichter für Asynchron-/Synchronmotoren mit oder ohne Geber mit einer Flüssigkeitskühlung und sind daher kompakter als luftgekühlte Umrichter gleicher Leistung. Neben einem neuartigen Montagesystem mit zwei Installationsalternativen – dem Schaltschrankeinbau oder der Montage als Durchstecksystem – bietet das System bei Motorleistungen bis 55 Kilowatt die Option, den Bremswiderstand auf dem Kühlkörper zu integrieren. Netzdrossel (bis 200 Kilowatt Leistung) und EMV-Filter sind bereits integriert. Das senkt die Anschaffungskosten.

Die Trio-Lösung zur Überprüfung von Formschutz, Schließkraft und Reproduktion des Werkzeuginnendruckprofils ist flexibel auf oder im Holm sowie auf der feststehenden Platte oder dem Kniehebel einzusetzen. Damit erledigt er drei Aufgaben in einem Bauteil und trägt maßgeblich zur Kostenreduzierung und gleichzeitigen Qualitätsverbesserung im Spritzgießbereich bei.

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PID-Regler 650, 1250 und 1350

Die Kompaktlösung für die Extrusion Extru+ überwacht dank einer speziellen Energiemanagement-Funktion nicht nur die Temperatur, sondern auch die Effizienz der Maschine. Eine reduzierte Stromaufnahme während der Aufheizphase und eine Leistungsbegrenzung der einzelnen Heizzonen sollen für eine verbesserte Energiebilanz sorgen. Diagnosefunktionen stellen sicher, dass alle Betriebszustände in der Maschine zum richtigen Zeitpunkt und mit minimalem Energieaufwand erreicht und gehalten werden. Diese und andere Dienste können über eine Ethernet-Schnittstelle auch per Remotezugriff bedient werden.

Die PID-Regler 650, 1250 und 1350 sind als Plug-and-Play-Geräte eine Lösung für Erstausrüster aus der Kunststoffverarbeitung. Ihre Benutzeroberfläche mit großem alphanumerischem Display ermöglicht laut Anbieter die problemlose Anpassung an nahezu jede kundenspezifische Anwendung. Neben der Individualisierung von LC-Display, Meldungen im Klartext und Helligkeit ist auf Wunsch auch die optische Angleichung der Bedienfront an das Corporate Design des Kunden möglich. Die PID-Regler lassen sich auch im ausgeschalteten Zustand ohne Verwendung eines PC über eine batteriegespeiste Fernbedienung oder mit der PC-Konfigurationssoftware konfigurieren. Diese Optionen erleichtern und beschleunigen die Inbetriebnahme maßgeblich.

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