Erweiterte Optionen der Simulation

Katja Preydel,

Sigma Engineering: Praxisnahe Anwendungen auf der Fakuma

Auf der Fakuma in Friedrichshafen präsentiert die Sigma Engineering vom 12. bis 16. Oktober 2021 am Stand A5-5110 die Weiterentwicklungen von "Sigmasoft". Auf neuer, größerer Standfläche haben die Besucher die Möglichkeit, sich über die neue Version 5.3.1 sowie Anwendungsbeispiele neuester Simulationsansätze zu informieren.

Anwender können mit der neuesten Version von Sigmasoft den Verzug noch besser vorhersagen und analysieren. © Sigma Engineering

„Wir freuen uns, unser Kunden- und Partnernetzwerk endlich wieder persönlich zu sehen. Die größere Fläche ist ideal, um unseren Besuchern die Vorteile unserer "Sigmasoft" Virtual Molding Technologie und Autonomous Optimization zu demonstrieren. Ganz besonders freuen wir uns darauf, die Verbesserungen unserer neuesten Version im Detail zu präsentieren“, so Sigma CTO Timo Gebauer. Die neueste Version von "Sigmasoft" umfasst nicht nur die Möglichkeit, erstmalig Compression Molding für Elastomere zu simulieren, sondern bietet insbesondere im Bereich Thermoplast zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen.

So wurde die Verzugsvorhersage weiter verbessert. „Da Schwindung und Verzug essenziell für die korrekte Auslegung von thermoplastischen Bauteilen sind, arbeiten wir kontinuierlich daran, diese mit der Software noch genauer vorhersagen zu können“, erklärt Gebauer, „beispielsweise arbeiten wir seit drei Jahren mit der Dufner.MDT GmbH, um unsere Materialdatensätze insbesondere für die Verzugsberechnung weiter zu verbessern.“ Neben den verbesserten Materialdaten enthält die "Sigmasoft" v5.3.1 auch neue Kriterien, um die Auswertung des Bauteilverzuges für den Anwender noch genauer und einfacher zu machen.

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Eine weitere wichtige Neuerung biete die Software für die Berechnung von Multikomponentenprojekten. Hier sei es nun möglich, virtuelle Design of Experiments (DoE) und Optimierungen gleichzeitig für alle Komponenten durchzuführen, um diese optimal aufeinander abzustimmen. Wie Bauteile aus mehreren Komponenten sowie ihre Werkzeuge und Prozesse mit Hilfe von Virtual Molding und virtueller DoE optimal ausgelegt werden, zeigt die Sigma an ihrem Stand anhand des Handyhalters „Butterfly“, der bereits für die K 2019 in Kooperation mit Elmet entstand.

Darüber hinaus werden auch praxisnahe Umsetzungen mit Sigmasoft an laufenden Spritzgießmaschinen gezeigt:

  • Der Topflappen in Kooperation mit Emde Mouldtec am Stand der Hochschule Darmstadt (A4-4011)
  • Die Mini-Frisbee-Anwendung in Kooperation mit ACH Solution am Stand von Momentive Performance Materials (A4-4307)
  • Die Mund-Nase-Maske in Kooperation mit Polar-Form am Stand von Arburg (A3-3101)
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