CFD-Schmelzefilter

Effiziente Schmelzefilter-Technologie im Fokus

Günstige Betriebskosten verspricht ein Schmelzefiltersystem, das mit wenigen Verschleißteilen und schneller Wartung punkten soll.

Bei dem auf Basis eigener Patente entwickelte System in drei Größen mit Durchsatzmengen von 300 bis 2000 kg/h hat MAS nach eigenen Angaben ganz besonders auf günstige Betriebskosten durch Servicefreundlichkeit und Minimierung der Verschleißteile gesetzt. Kernkomponente des CDF-Schmelzefiltersystems ist eine im zulaufenden Schmelzestrom rotierende Filtrationsscheibe, die von der unter Druck stehenden Kunststoffschmelze durchströmt wird. Sie hält die Verunreinigungen, wie Papier, Holz, Aluminium, Gummi, oder nicht schmelzende Kunststoffpartikel zurück. Diese werden von einem mit der Gehäusegegenseite verbundenen, still stehenden Schaber abgestreift und zusammen mit einer Minimalmenge an Kunststoff einer zentralen Förderschnecke zugeleitet, die das Verschmutzungskonzentrat nach außen führt. Den Anpressdruck des Schabers an die rotierende Filterscheibe passt ein mechanisches Kolben-Hebel-System in Abhängigkeit vom Schmelzedruck automatisch an. Der gesamte Filtrationsprozess läuft kontinuierlich ab.

Die Filterscheiben sind aus gehärtetem Stahl gefertigt und für Filtrationsfeinheiten von 100 bis 500 Mikrometer erhältlich. Ein Filterwechsel ist rasch möglich, da das Gehäuse des Rotationsfilters vertikal geteilt ist und die beiden Gehäusehälften über ein Scharnier miteinander verbunden sind. Somit ist gute Zugänglichkeit gegeben. Der Wechsel sei überaus einfach und mit herkömmlichem Werkzeug in rund 45 bis 50 Minuten möglich.

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Die neue Filter-Baureihe besteht aus drei Grundtypen, der kompakten CDF 300, dem CDF 300-D, das als Zwillingsvariante mit zwei CDF 300 konzipiert wurde und dem CDF 2400 mit zwei parallelen Filtereinheiten mit 420 Millimeter Durchmesser. Dementsprechend steht bei letzterem die Filterfläche von 2480 cm² zur Verfügung.


Fakuma, Halle A6, Stand 6409

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