LFT-Granulate

Fasern bleiben lang

Ein neues Aggregat soll den Herstellungsprozess von Langfaser-Granulaten verbessern und vereinfachen.

Mechanische Eigenschaften der Langfaser-Werkstoffe hängen von zwei Faktoren ab: Von der Faserlänge und der Längenverteilung innerhalb der Schmelze sowie von der vollständigen Benetzung jeder einzelnen Faser. Doch war es bislang kaum möglich, Fasern in der Schmelze zuverlässig zu dispergieren und gleichzeitig perfekt zu benetzen, ohne die Faserlängen exzessiv zu kürzen. Dazu gibt es jetzt ein neues Zusatzaggregat auf Basis von Rovings, das an vorhandene Ein- und Doppelschneckenextruder adaptiert werden kann. Faserlängen und Faserlängenverteilung sind laut Anbieter exakt einstellbar. Die Benetzung der Fasern führe bereits bei Standardwerkstoffen wie PP mit 30 Prozent Glasfaser zu überdurchschnittlichen mechanischen Eigenschaften. Für die Verarbeitung mit dem Aggregat seien grundsätzlich alle Polymere und Fasern geeignet. Getestet werden derzeit Matrixpolymere wie PET, PA66 und ABS. Weiterer Vorteil der so hergestellten LFT-Granulate ist laut Anbieter die einfachere Verarbeitung in der Spritzgießmaschine, da die Fasern homogen verteilt und vollständig mit Schmelze umschlossen vorliegen.

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