Mol Clean

Prozesswasser besser aufbereiten beim Granulieren

Ein neues Verfahren soll das mikrobiologische Wachstum im Prozesswasser von Granulieranlagen, speziell bei der PET- und PA-Produktion, effizient und umweltverträglich verhindern.

Mikroskopische Aufnahmen biologischer File im Prozesswasser vor (links) und nach (rechts) der Behandlung – eine deutliche Verringerung ist zu erkennen.

Sauberes Prozesswasser erhöht die Anlagenverfügbarkeit und senkt die Produktionskosten. Im Gegensatz zu üblichen chemischen, oftmals giftigen Zusätzen mit flüssigen Bioziden, sorgen beim Mol Clean-Verfahren ein Festkörper-Katalysator und die Zugabe von speziellen Betriebsstoffen für die Eliminierung von Biofilmen (Algen) und Keimen sowie eine deutliche Reduzierung von Schneidstaubablagerungen. Das soll Verstopfungen, beispielsweise in Leitungen, Düsen und Wärmetauschern sicher vermeiden und eine aufwendige Reinigung der mit Prozesswasser in Kontakt tretenden Teile und Komponenten erübrigen. Dies spart Zeit und vereinfacht die Wartung von Granulieranlagen erheblich.

Das System ist laut Anbieter durch mehrere erfolgreiche Langzeitversuche praxiserprobt und erfüllt die Anforderungen der EU-Biozidrichtlinie, die eine Umweltverträglichkeit für Natur, Mensch und Material garantiert. Nachweislich seien keine Rückstände in den fertigen PET-/PA-Granulaten enthalten. Das Verfahren kann in bestehende Prozesswasserkreisläufe nachgerüstet und in Neuanlagen integriert werden.

Das freut auch den Kostenrechner. Schließlich steht die Anlage weniger und produziert mehr.


Fakuma, Halle A6, Stand 6202

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