Entwicklung von Hochleistungs-Compounds

Annina Schopen,

Lehvoss baut Compoundiertechnikum aus

Die Lehvoss-Gruppe hat in Hamburg nach umfangreichen Baumaßnahmen in ihrem Innovationszentrum eine weitere Compoundieranlage in Betrieb genommen. Der eingesetzte Doppelschneckenextruder wurde von KraussMaffei Extrusion auf die Anforderungen maßgeschneidert.

Neue Compoundieranlage für Materialentwicklung © Lehvoss

Für die Entwicklung von Kunststoffcompounds, Rezyklaten, Konzentraten, Additiven und Hotmelts ist die Hochtemperaturanlage mit diversen Seitenextrudern und Dosieren ausgerüstet. Die Dosierung der unterschiedlichsten Rohstoffe, wie Granulate, Fasern, Flakes, Pulver und Flüssigkeiten ist möglich. Zum Einsatz kommen auch neuentwickelte Schnecken mit einem speziellen Design für eine angepasste und optimierte Schmelzeaufbereitung. Damit ist die Herstellung von unter anderem hochgefüllten, zum Beispiel hoch leitfähigen Kunststoffen, möglich.

„Die Entwicklung und Konzipierung dieser Anlage für die Lehvoss-Gruppe hat uns sehr viel Spaß gemacht. Besonders, weil hier die neuesten Entwicklungen und Innovationen aus unserem Hause gefragt waren und die Zusammenarbeit so gut funktionierte“, sagt Philipp Mallee, Project Manager, KraussMaffei Extrusion. „Ich bin stolz, nun eine solche zukunftsfähige Anlage mit neuester Technik in unserem Technikum zu haben. Damit können wir Innovationen noch besser und schneller vorantreiben und unsere Kunden erhalten Muster und Ergebnisse in noch kürzerer Zeit. Erste Kundenprojekte und Vorausentwicklungen warten schon auf ihre Realisierung“, sagt Dr. Linda Trosse, Leiterin Verfahrenstechnische Entwicklung, Lehmann&Voss&Co.

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Kunststoff Magazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite