Infrarot-Systeme

Infrarot-Strahler optimieren das Vakuumkaschieren

Optimal angepasste Infrarot-Systeme tragen erheblich zur Produktionsverbesserung von Autoinnenausstattungen bei. Der Einsatz von Heraeus Infrarot-Strahlern bei der Vakuumkaschiertechnik des Anlagen- und Technologielieferanten 3CON reduziert laut eigenen Angaben des Anbieters Taktzeiten um fünf Sekunden, senkt den Platzbedarf um mehrere Quadratmeter und spart bis zu 30 % Energie.

Einsatz von Heraeus Infrarot-Strahlern bei der Vakuumkaschiertechnik

3CON setzt die Infrarot-Strahler zur Aufheizung von PVC-Folien und Folien aus thermoplastischen Polyolefin (TPO) ein. „Im Gegensatz zu den früher genutzten Quarzgutstrahlern durchwärmen die Heraeus Infrarot-Strahler die Folien schneller und sparen gleichzeitig enorm an Energie und Folienmaterial“, so Georg Schemmerer, Vertriebsleiter bei 3CON. Türen, Mittelkonsole oder Instrumententafel eines Autos bestehen aus Kunststoff- oder Naturfaserträgerteilen die häufig mit einer Schaumfolie überzogen werden. Die Folie wird mit Hilfe der Vakuumkaschiertechnologie auf das Trägerteil kaschiert. Durch Tests wurden die perfekt passenden Infrarot-Strahler ermittelt und mit der vom Anwender entwickelten Strahleransteuerung kombiniert. Das Ergebnis war eine Verkürzung der Taktzeit und eine gezieltere Erwärmung.

Bisher eingesetzte Quarzgutstrahler benötigen meist eine Standby-Ansteuerung für eine permanente Vorheizung. Moderne Infrarot-Strahler werden dagegen nur dann eingeschaltet, wenn Wärme tatsächlich benötigt wird. Das schont die Peripherie der Anlage und spart erheblich Energie. Nicht zuletzt ermöglichte der Umstieg eine deutliche Platzeinsparung. 

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Halle B1, Stand 1121

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