Veranstaltung

Alles was Recht ist

Erstmals wird es zur Rapidtech und Fabcon eine eigenständige Plattform für rechtliche Aspekte der additiven Fertigung geben. Premiere ist am 5. Juni während der Tagungsmesse auf dem Erfurter Messegelände.

Je weiter die additive Fertigung Einzug in die industrielle Praxis hält, umso mehr gewinnen rechtliche Aspekte in der digitalen Prozesskette an Bedeutung. Deshalb hat der Veranstalter das Thema erstmals als eigenständiges Forum zur Rapidtech und Fabcon etabliert. Für die inhaltliche Gestaltung des Forums verantwortlich ist Marco Müller-ter Jung. Er ist Partner und Fachanwalt für IT-Recht in der internationalen Wirtschaftskanzlei DWF und engagiert sich in Rechtsfragen bei der Entwicklung innovativer Technologien, unter anderem als stellvertretender Vorsitzender des VDI-Fachausschusses „Rechtliche Aspekte der additiven Fertigung“. Wichtig sei, für das Thema zu sensibilisieren. So sollten Fragen von Schutz und Absicherung nicht erst beim fertigen Produkt eine Rolle spielen, sondern schon am Beginn des Prozesses, auf der Ebene der Druckdaten.

Marco Müller-ter Jung organisiert das Fachforum Recht während der Rapidtech. (Bild: Messe Erfurt)

In den Vorträgen stehen rechtliche Aspekte, die aus der Digitalisierung der Produktion resultieren, im Mittelpunkt. Wem gehören Konstruktionsdaten, wie wird sichergestellt, dass notwendige Datenwandlungs- und -übertragungsprozesse sicher sind und nicht zu Veränderungen am zu druckenden Produkt führen? Und wer haftet, wenn es zu Fehlern kommt? Auf diese Fragen sollen im Forum Antworten gefunden werden. Normen und Qualitätssicherung, die Versicherbarkeit von Risiken in der additiven Fertigung sowie gewerbliche und geistige Schutzrechte versus Ersatzteilfreiheit lauten weitere Themenkomplexe, die zur Diskussion stehen. Dazu sollen Rechtsanwälte, technische Sachverständige, Technologieanbieter, Versicherungsexperten und Wissenschaftler referieren.

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Weitere Informationen unter www.rapidtech-fabcon.de

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