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Lebensmittel verpacken

Meinolf Droege,

Compound für den PVC-freien Verschluss

PVC- und weichmacherfreie Materialien sind im Verpackungsmarketing ein wichtiges Argument. Eine patentierte Lösung P/T-Verschlüsse, die zudem hohen Wiedererkennungswert bieten soll, wird für verschiedene Anwendungen angeboten.

Die grüne Färbung soll den PVC- und weichmacherfreien Verschluss auf den ersten Blick erkennbar machen. © Actega

Eltern gehen gern auf Nummer sicher, wenn es um die Gesundheit ihrer Kinder geht und bevorzugen daher, einer Studie im Auftrag des FEVE (Europäischer Behälterglasverband) zufolge, Babynahrung aus dem Glasgefäß. Grund dafür sind die vielen positiven Eigenschaften des Materials, was eventuelle Rückstände angeht. Dennoch kann es auch hier vorkommen, dass Stoffe aus dieser Verpackung in das Füllgut übergehen. Speziell Weichmacher stehen im Verdacht, aus den Dichtungsmassen in das Füllgut überzugehen. Die EU-Kommission hat bereits 2007 den Kontakt bestimmter Phthalate mit Säuglings- und Kleinkindernahrung untersagt.

Schon lange bevor bekannt wurde, dass Weichmacher vor allem in fettreiche Lebensmittel übergehen können, hat Actega gemäß eigener Angaben nach technischen Lösungen für dieses Problem gesucht und unter der Marke Provalin Dichtungsmassen für Gläserverschlüsse entwickelt, die nicht aus PVC hergestellt werden und deshalb keine Weichmacher enthalten. Was sich schon seit Jahren für Twist-Off-Verschlüsse bewährt hat, wurde nun auch am Press-on Twist-Off (P/T)-Verschluss umgesetzt.

Das Produkt Actgreen verzichte auf PVC und alle als bedenklich oder nicht genug geprüft eingestufte Weichmacher. Das Compound ist grün eingefärbt. Die Farbe steht im Marketing für Gesundheit, Umwelt, Unbedenklichkeit und weitere positive Eigenschaften. Das schaffe Vertrauen und sorge für Identifizierbarkeit. Der Verbraucher soll erkennen können, dass er einen PVC-freien Verschluss hat. Mit der grünen Dichtungslösung werde eine gesetzeskonforme und überzeugende Alternative geboten.

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