Steuergeräteboxen

Immer dicht halten in der Fahrzeugelektronik

Die Steuergeräteboxen im Fahrzeug müssen so konstruiert sein, dass keine Feuchtigkeit eindringt, egal wie nass es draußen ist – auch wenn sie unter ungünstigen Bedingungen im Motorraum montiert sind.

Steuergeräteboxen, in diesem Fall für die Daimler Benz E- und S-Klasse zu entwickeln, ist eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe. Galt es doch laut Auftragnehmer Pöppelmann, die im Motorraum angesiedelten Bauteile so zu konstruieren, dass die darin untergebrachten Steuergeräte der Fahrzeugelektrik vor mechanischen und Umwelteinflüssen, besonders vor Spritzwasser und Nebel, geschützt sind. Die Anforderungen bezüglich Festigkeit, Steifigkeit, Temperaturbeständigkeit und Maßhaltigkeit erfüllten die Entwickler mit einer kunststoffgerechten Konstruktion der Boxen und mit der Wahl eines langfaserverstärkten Polypropylens als Werkstoff.

Die Verbindung zwischen Steuergerätebox und Deckel ist besonders heikel. Hier setzt der Hersteller nach umfangreichen Dichtigkeitsprüfungen nun eine PUR-Dichtung ein, die mithilfe des FIPFG-Verfahrens (Formed in Place Foam Gasket) hergestellt wird. Ein Roboter-geführter Mischkopf trägt den Dichtschaum direkt in die Nut des Deckels ein, so dass eine genau passende und unverlierbare Dichtung entsteht. Die Kabeldurchführungen bestehen aus einer steifen, formstabilen Polypropylen-Trägerplatte mit umlaufenden elastischen Dichtlippen und einer elastischen Aufnahmetülle für den Kabelstrang. Hergestellt werden diese Teile durch Zweikomponenten-Spritzgießen von PP und einem thermoplastischen Elastomer.

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Wie auch in anderen Anwendungen liegt das Geheimnis erfolgreicher Konstruktionen – das heißt einer technisch guten Lösung bei wirtschaftlicher Produktion – in der richtigen Kombination von Werkstoffen und Verfahren. Wenn auch Ihnen so etwas vorschwebt, dann sollten Sie die unten stehenden Kontaktdaten ausgiebig nutzen.

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