TPO-Compounds

TPO spart Sprit

Weniger Windgeräusche und ein verbesserter cw-Wert bewirkt die Spoilerlippe unterhalb des Frontends am neuen Golf – produziert aus einem TPO-Compound.

Rund 1,7 Meter lang ist die spritzgegossene Spoilerlippe des Golf VI. Sie besteht aus einem TPO-Compound (EPDM/PP), das die erforderliche Kombination aus Steifigkeit und Elastizität aufweist. Dank guter Fließfähigkeit lässt sich der Werkstoff aus der Technoelast-Reihe von Technocompound trotz der Werkstückgröße gut per Spritzguss verarbeiten. Weiteres Kriterium der Werkstoffwahl war dessen Witterungs- und UV-Beständigkeit, denn die Spoilerlippe ist während ihrer gesamten Einsatzdauer Spritzwasser, Streusalzlösungen, Staub und starken Temperaturschwankungen ausgesetzt. Entwickelt hat sie die SLM Kunststofftechnik in Oebisfelde.

Das ca. 1,70 Meter lange Bauteil ist unterhalb des vorderen Stoßfängers montiert. Dort schützt es zum einen Spoiler und Stoßfänger vor Beschädigungen wie sie beim Einparken an hohen Bordsteinkanten entstehen können. Zum anderen trägt die Spoilerlippe dazu bei, den cw-Wert des Fahrzeugs und die Windgeräusche während der Fahrt zu reduzieren. Denn der eingesetzte Werkstoff mit Shore-Härte D40 verhindert mit seinem ausgewogenen Verhältnis von Steifigkeit und Elastizität, dass der Winddruck die Spoilerlippe nach hinten biegt und Luftverwirbelungen unter dem Fahrzeug entstehen. Das Compound behält laut Anbieter seine mechanischen Eigenschaften auch bei Temperaturen von –40 Grad Celsius. Zudem lasse es sich auf Grund seiner sehr guten Fließfähigkeit einfach verarbeiten, denn trotz der großen Länge des Bauteils und der teilweise geringen Wanddicken von nur 1,5 Millimeter wird das Werkzeug gleichmäßig gefüllt. Darüber hinaus bringt der Werkstoff hohe Oberflächenqualität.

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