Leichtbau

Produkte aus Flüssigsilikon erheblich leichter

Sogar schwimmfähig produzieren lassen sich Bauteile mit einem entsprechend eingestellten Flüssigsilikon. Damit ergeben sich ganz neue Anwendungsideen.

Für eine Dichtungsanwendung wurde ein neuartiges Flüssigsilikon entwickelt, das nach Angaben von Freudenberg bis zu knapp 40 Prozent leichter ist als herkömmliche Flüssigsilikone. Die Dichte lasse sich je nach Einsatzzweck in einem weiten Bereich variabel einstellen.

Diese Gewichtsersparnis ist in der konkreten Anwendung notwendig, da die Dichtung schwimmfähig sein muss. Gleichzeitig muss sie dauerhaft Ablagerungen sowie aggressiven Chemikalien widerstehen – was mit Dichtungen aus anderen Materialien bisher nicht ausreichend lange gelungen sei.

Die signifikante Gewichtsreduzierung eröffnet dem neuen Werkstoff – neben Schwimmkörpern – ganz andere Einsatzmöglichkeiten. Leichtbau steht aus Gründen der Effizienz und Wirtschaftlichkeit in der Automobilindustrie, und der Luftfahrt. Präzisionsformteile aus Flüssigsilikon kommen beispielsweise zur Abdichtung von Schaltern und Steckern, als Dichtmatten zur Kabeldurchführung oder als Staubschutzkappen zum Einsatz. Die gute elektrische Isolation in Kombination mit hoher mechanischer Dauerbelastbarkeit und UV-Beständigkeit ermöglicht den Einsatz in hoch beanspruchenden Anwendungen.

Produkte aus dem neuen „leichten“ Werkstoff werden im selben Formgebungsverfahren hergestellt wie klassische Flüssigsilikone. Sie bieten laut Entwickler vergleichbare Grundeigenschaften und eine vergleichbare Dichtwirkung. Es bestehe großes Potenzial, das neue Flüssigsilikon auch für 2-K- oder Mehrkomponententeile anzuwenden.

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