Aluminium statt Kupfer

Leichtbaulösung für Automobil-Batterieanschlusskabel

Mit Hilfe eines Silikons soll der Einsatz von Aluminium statt Kupfer in Kabeln erleichtert werden.

Kupfer kann in Kabeln in einigen Anwendungen von leichterem und zudem kostengünstigerem Aluminium ersetzt werden. Dabei sind allerdings Probleme, die aus elektrochemischen Korrosionsreaktionen entstehen können, zu lösen, besondere in Übergangsbereichen verschiedener Metalllegierungen.

Das Unternehmen Kromberg und Schubert hat ein Hochstrom Aluminium-Batterieanschlusskabel entwickelt, das sich durch besonders robuste Bauweise auszeichnen soll. Der kritische Übergangsbereich zwischen Kabelschuh und verschweißtem Aluminiumkabel wird mit einem selbsthaftenden Flüssigsilikonkautschuk von Momentive umspritzt. Die hier eingesetzte Silopren-Variante muss im Temperaturbereich von -40 bis über 200 °C unter dynamisch-mechanischer Belastung den Bereich zum Aluminium dauerhaft und zuverlässig zum Beispiel gegen Salzwasser abdichten um Korrosion auszuschließen. Neben den generell guten Temperatur- und Medienbeständigkeiten des Flüssigsilikons sind gute Haftung zu den verwendeten Metallen und der Kabelummantelung gefordert. Außerdem muss die Umspritzung die auf die Kabelverschweißung einwirkenden Vibrationen dämpfen. Das Konzept wurde in Zusammenarbeit Rico Elastomere Projecting, die die Werkzeuge und Anlagentechnik zum LSR-Spritzgießprozess entwickelte.

K 2016, Halle 6, Stand B15

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