Verarbeitung von Flüssigsilikon

One-Stop-Shop für Flüssigsilikon-Spritzgießer

Individuell optimierte Komplettsysteme für die Flüssigsilikon-Verarbeitung zu konzipieren, diese Anlagen als schlüsselfertige Einheit mit aufeinander abgestimmten Komponenten zu liefern und die Kunden zu schulen – das vermindert den Aufwand und Risiken beim Kunden, dem Verarbeiter.

Flüssigsilikon-Spritzguss verlangt den Aufgaben angepasste und aufeinander abgestimmte Komponenten.

Der Anspruch liegt hoch: Nach Angaben von Elmet erklärt der Kunde, welches Produkt er in welcher Menge und in welcher Qualität herstellen möchte, und das Unternehmen liefere die dazu passende Anlage – zum Fixpreis. Vor der Auslieferung wird sie im Technikum komplett aufgebaut und unter Betriebsbedingungen getestet. Das minimiere die Installationszeiten vor Ort beim Kunden, so dass dessen Tagesabläufe nur geringfügig gestört werden. Dabei liefere man als Systemlieferant für den gesamten Bereich der Spritzgießverarbeitung von Zweikomponenten-Flüssigsilikonkautschuken (LSR)in Form eines One-Stop-Konzepts. Das nutze nicht nur „alten Hasen“, sondern erleichtere auch Newcomern den Einstieg in das Silikonspritzgießen. Das Spektrum der Eigenprodukte für solche Komplettanlagen reicht von vollautomatisierten, präzisen Spritzgießwerkzeugen, die das Kerngeschäft des Unternehmens bilden, über effiziente Mehrkomponenten-Dosiersysteme und elektronisch einstellbare Kaltkanal-Nadelverschlussdüsen bis zu Peripherieprodukten wie Rückstromsperren, Tauchdüsen, Siebadapter und das Vakuum-Luft-System bis zur Kühlwasserversorung. Zugekauft werden die Spritzgießmaschinen von verschiedenen namhaften Herstellern.

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Bei der Dosierung besteht die Wahl zwischen der Dosier-Pumpe Top 1000 und dem umfangreich ausgestatteten Zweikomponenten-Dosier-System Top 3000. Beide arbeiten pneumatisch und eignen sich für 20 und 200-Liter-Gebinde. Ihre maximale Förderleistung beträgt 2,5 l/min, wobei sie bis zu 10 Prozent Farbmittel zudosieren können. Top 3000, kann – je nach vorhandenem Platz – frontal oder seitlich beladbar ausgeführt werden. Der patentierte, geschlossene Regelkreis ermöglich die konstante und dokumentierte Dosierpräzision und eine synchrone, nahezu vollständige Entleerung beider LSR-Gebinde. Seine Produktionsdaten lassen sich per USB-Schnittstelle entsprechend der Technischen Spezifikation (TS) 16949 dokumentieren. Ein optionaler LAN-Anschluss ermöglicht die Integration in bestehende Prozessleitsysteme. Bei Einsatz im Tandembetrieb entfallen Produktionsunterbrechungen beim Fasswechsel.

Die Kaltkanal-Nadelverschlussdüsen lassen sich elektronisch und somit reproduziergenau einstellen. Damit ist – bei direkter Anspritzung – der Füllgrad jeder Kavität im laufenden Spritzprozess optimierbar. Die so gefundenen Datensätze können anschließend projektbezogen abgelegt und für Folgeaufträge gespeichert werden. Für zusätzliche Wirtschaftlichkeit sorge der als Einsatz ausgeführte Dichtbereich der Maxi-Düsenspitze, der im Bedarfsfall separat und damit kostengünstig ausgetauscht werden kann.

Der hauseigene Werkzeugbau ermögliche individuell optimierte Ausführungen für Teile mit anspruchsvollen Geometrien ebenso wie für die kostengünstige Produktion in hohen Stückzahlen. Besondere Möglichkeiten eröffnen dabei zwei kürzlich vorgestellte Werkzeugkonzepte, von denen eines für den Einsatz von UV-vernetzendem LSR in der 2K-Verarbeitung konzipiert sei, während das andere die Präzisionsfertigung von Kleinteilen mit Abmessungen unter 2 Millimeter und Gewichten unter 1 Milligramm bei Maßtoleranzen im Bereich von 10 Mikrometer ermögliche.

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