Energieeinsparung beim Spritzgießen

Energiekosten ausbremsen

Stückkosten beim Spritzgießen senken
Hohe Dynamik der Werkzeugtemperierung senkt die Zykluszeiten und den Energieverbnrauch.
Wenn schon der Leistungsbedarf einer Maschine nicht unbegrenzt gesenkt werden kann, können die Mehrfachnutzung der einmal eingesetzten Energie oder die „Hilfsangebote“ der natürlichen Umgebungsbedingungen die Kosten nachhaltig drücken.

Das Spektrum reicht von der glykolfreien Winterentlastung – zur Reduzierung des Stromaufwands der Kältemaschinen um bis zu 80 Prozent – über die Nutzung kostenloser Abwärme aus der Maschinenkühlung für Heizzwecke, der Zykluszeitverkürzung und permanenten Produktionsüberwachung mit neuen Temperiersystemen im Spritzgießprozess, der neuesten und hoch effizienten Kältemaschinentechnik, moderner Klima-/Lüftungs-/Reinraumtechnik sowie einer weiterentwickelten Energiemanagementsoftware bis zur energieoptimierten Containerzentrale.

Typisches Beispiel: Die Ölkühlung von Spritzgießmaschinen liefert kostenlose Abwärme mit rund 35 °C. Dieses niedrige Temperaturniveau reicht aus, um spezielle Heizgeräte zu versorgen, die Büro- und Betriebsräume beheizen. Damit wird Abwärme, die bisher teuer rückgekühlt werden musste, zu wertvoller Heizenergie, die Erdgas oder Heizöl ersetzt. Diese Niedertemperaturtechnik bietet zudem eine bessere Wärmeverteilung im Raum.

Neu entwickelte Werkzeugtemperiersysteme können dem Kunststoffverarbeiter direkt zu Kostensenkungen verhelfen. Neben der laut Hersteller durchschnittlichen Zykluszeitverkürzung von 18 Prozent, permanenter Produktionsüberwachung und sofortiger Verfügbarkeit der wärmetechnischen Werkzeugparameter für die punktgenaue Temperierung in jedem Kühlkanal bietet das System sehr einfache Möglichkeiten der Integration der Komponenten in den Aufbau der jeweiligen Spritzgießmaschine.

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Für die Werkzeugkühlung hingegen sind in den Sommermonaten oft Kältemaschinen im Einsatz. Je nach Alter und Ausführung der Maschinen variiert der Energiebedarf gewaltig. Auf der Fakuma zeigt ONI besonders energieeffiziente Kältemaschinen, die die Kosten für den Kunststoffverarbeiter so niedrig wie möglich halten sollen. Für die Übergangs- und Wintermonate wird zudem eine so Winterentlastung eingesetzt, die den Stromverbrauch von Kältemaschinen um bis zu 80 Prozent senkt.

Intelligente Energiemanagementsoftware

Die beste Kühlanlage ist nur so gut wie ihre Regelung. Die auf der Messe vorgestellte Energiemanagementsoftware soll für das dynamisch angepasste Regelverhalten der Gesamtanlage sorgen. Damit werde zu jeder Zeit sichergestellt, dass die Kühlenergieerzeugung mit dem geringstmöglichen Energieaufwand betrieben wird. So wird beispielsweise die Winterentlastung für Kältemaschinen in jedem Fall so lange wie sinnvoll aktiv, da jede Stunde, in der die Kältemaschine abgeschaltet bleibt, für den Betreiber bares Geld wert ist.

Fakuma, Halle A5, Stand 5104

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