Energiemanagement

Kühlen und heizen heißt sparen

Gerade in energieintensiven Betrieben lassen sich durch innovative Systemlösungen und die Mehrfachnutzung eingesetzter Energieträger eine Menge Geld sparen. Beispielsweise im Bereich der Kunststoffverarbeitung, wenn der einmal bezahlte Energieträger Strom für den Maschinenantrieb durch eine Wärmerückgewinnung im Kühlwasserkreislauf für Heizzwecke genutzt wird und dadurch gleichzeitig der Energieaufwand für die Rückkühlung entfällt. Besonders interessant dabei ist, dass sich solch ganzheitlich durchdachten Energiesparkonzepte in kürzester Zeit selbst finanzieren.

Wirtschaftlich nutzbare Energiesparpotentiale heben

Energieeffiziente Kühlanlagentechnik mit integrierter Wärmerückgewinnung und einer glykolfreien Winterentlastung zur massiven Reduzierung des Stromverbrauches von Kältemaschinen.

Die Energiepreise werden mittel- und langfristig weiter steigen. Damit gewinnt der Kostenfaktor Energie immer mehr an Bedeutung und wirkt sich immer stärker auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen aus. Gerade energieintensive Betriebe, die ihre eingesetzten Energieträger effizienter oder gleich mehrfach nutzen, sorgen nachhaltig für eine möglichst niedrige Energierechnung und verbessern ihre Wettbewerbsfähigkeit wesentlich. Immer mehr Betriebe erkennen die sich ihnen bietende Chance und setzen auf eine offensive Energiesparpolitik die sich in ökonomischer und ökologischer Hinsicht für sie bezahlt macht. Individuell zugeschnittene, ganzheitliche Systemlösungen sind der Schlüssel für eine nachhaltig energieeffiziente und kostensparende Energieversorgung. Für die Umsetzung solcher Lösungen ist eine langjährige Erfahrung in allen Bereichen, von der Energieversorgung bis zur Systemoptimierung im Verarbeitungsprozess kunststoffverarbeitender Betriebe notwendig. Grund dafür sind Wechselwirkungen der einzelnen Systembereiche miteinander, die nur der erfahrene Systemfachmann erkennen und das darauf zugeschnittene Energiekonzept entwickeln kann. Als Energiesparspezialist hat sich die ONI-Wärmetrafo GmbH aus Lindlar auf das Thema Energieeffizienzverbesserung und aufspüren von wirtschaftlich nutzbaren Energiesparpotentialen in der Kunststoffverarbeitenden Industrie spezialisiert und bietet dazu interessierten Unternehmen einen kostenlosen Beratungsservice an. Bereits bei der Systemwahl entscheidet sich, welche Effizienz- und Problemklasse die jeweilige Kühlanlagentechnik aufweist. In der Praxis stellt sich beispielsweise das Einkreis-System mit einer Kältemaschine, in Bezug auf den Energieverbrauch, als die teuerste aller Lösungen dar. Das offene Kühlturmsystem hat hingegen wesentlich mit Problemen in der Wasserqualität und den Betriebskosten zu kämpfen und schließt eine wirtschaftliche Abwärmenutzung für Heizzwecke aus.

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Ein Zweikreis Kühlwassersystem ist in sehr vielen Fällen sowohl im Hinblick auf einen besonders energiesparenden Betrieb wie eine konstant gesicherte, gute Wasserqualität zu bevorzugen. Dieses System versorgt Werkzeug oder Kühlstrecke und Maschinenkühlkreis über getrennte Rohrleitungen mit unterschiedlichen Temperaturen. Für den Werkzeugkreis beispielsweise mit einer Vorlauftemperatur von 18 °C und einer Rücklauftemperatur von 21 °C und den Maschinenkühlkreis mit einer Temperatur von 30 °C bei einer Rücklauftemperatur von 35 °C. Diese Zweiteilung unter Einbeziehung einer Winterentlastung gewährleistet, dass ein energieintensiver Betrieb der Kältemaschinen auf die Versorgung des Werkzeugkreises beschränkt bleibt und in den Übergangs- und Wintermonaten Kältemaschinenbetrieb nahezu gänzlich unterbunden wird. Die Abwärme aus der Maschinenkühlung wird für Heizzwecke nutzbar und die Kühlwasserqualität kontinuierlich gut und kontrollierbar ist.

Wenn das Kühlwasser kostenlos heizt

Gerade in der kunststoffverarbeitenden Industrie liefert die Prozesskühlung vielfach kostenlose Abwärme im Temperaturniveau von 35 °C. Beispielsweise aus der Hydraulikkühlung von Spritzgießmaschinen. Dieses niedrige Temperaturniveau reicht vollkommen aus, um damit Büro- und Betriebsräume in idealer Weise zu beheizen. Dazu werden spezielle, von ONI entwickelte Heizgeräte eingesetzt, die mit einer Wassertemperatur von 35 °C aus dem Kühlwasserrücklauf angefahren werden. Ein besonderer Vorteil dieser Niedertemperaturtechnik ist zudem die ideale Temperaturverteilung im Raum. Anders als bei Heizsystemen, die mit höheren Vorlauftemperaturen angefahren werden, lebt man nicht von der dynamischen Wurfweite der Heizgeräte oder den Strahlungsanteilen die häufig als unangenehm empfunden werden. Vielmehr führt die relativ geringe Temperaturdifferenz zwischen Heizwärmeaustritt und Raumlufttemperatur zu einer bestmöglichen, homogenen Vermischung im Raum und einem angenehmen Raumklima. Stark differierende Temperaturzonen gehören durch diese Systemtechnik der Vergangenheit an. Diese kostenlose Abwärme lässt sich aber auch hervorragend in lufttechnischen Anlagen nutzen.

Niedertemperatur-Abwärme wird durch die ONI-Wärmerückgewinnung zu wertvoller Heizenergie, die Erdgas oder Heizöl ersetzt. In der Folge werden die Heizkosten um bis zu 95 % reduziert! Darüber hinaus ergibt sich durch die Wärmerückgewinnung ein weiterer Einspareffekt. Da dem Kühlwasser durch die Wärmerückgewinnung die Kühllast abgenommen wird, muss sie nicht mehr über Rückkühlwerke kostenintensiv in die Umwelt abgeführt werden.

ONI-Wärmetrafo GmbH

Niederhabbach 17, 51789 Lindlar

Tel. 02266/4748-0, Fax 02266/3927

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