Energiekostenreduzierung

Energieeffizienz: Systeme sind gefragt

Für die Kunststoffverarbeiter hat das Thema Energiekostenreduzierung nach wie vor hohe Priorität. Ein Beleg dafür ist einmal mehr das überaus große Interesse der Fachbesucher an besonders energieeffizienten Maschinen, Anlagen und Systemen auf der diesjährigen Fakuma in Friedrichshafen.

"Mit mehr als 4000 Fachbesuchern auf unserem Messestand, einer großen Anzahl an konkreten Projektanfragen für Neuanlagen und Systemsanierungen, sowie einer Vielzahl von Anfragen für eine Projektberatung vor Ort oder einen kostenlosen Energiesparcheck konnten wir wieder einen beeindruckenden Messeerfolg für uns verbuchen. Interessenschwerpunkte der Standbesucher waren die neu entwickelte Kältemaschinentechnik, die Maschinenoptimierung Etacontrol für Spritzgießmaschinen, die Reinraumtechnik, glykolfreie Winterentlastung für Kältemaschinen und das Thema Wärmerückgewinnung aus Kühlwasser", lautet das erste Resümee von Wolfgang Oehm, Geschäftsführender Gesellschafter der Oni-Wärmetrafo.

Interessenschwerpunkt vieler Standbesucher waren die vorgestellten Projektbeispiele, beispielsweise zum Thema Spritzgießmaschinen-Optimierung mit Etacontrol. Mit dieser Technik wurden laut Unternehmen in den letzten zwei Jahren etwa 850 Spritzgießmaschinen im Schließkraftbereich von 4000 bis 50.000 kN ausgerüstet. Die Wirtschaftlichkeit dieser Technologie mit Stromeinsparraten von durchschnittlich 36 Prozent und Amortisationszeiten zwischen 0,8 und 1,4 Jahren spreche für sich und führe zu einer entsprechend hohen Nachfrage von Seiten der Kunststoffverarbeiter.

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Den zweiten „Kulminationspunkt“ der Interessenten bildeten neu entwickelte Kältemaschinen-Serien. Eine spezielle Variante ist die die Kompaktkältemaschinen-Serie, die durch Einsatz drehzahlgeregelter Kompressoren, Ventilatoren und Versorgungspumpe sowie elektronischem Energieeffizienz-Modul aufzeigt, welch hoher Effizienzgrad durch Einsatz moderner Technik realisierbar ist.


„Die Kunststoffverarbeiter haben seit längerem erkannt, dass sie der Energiekostenfalle nur durch den konsequenten Einsatz energiesparender Technik entkommen können, entsprechend hoch ist die Nachfrage an energiesparenden Systemlösungen. In soweit können wir sagen, dass die Entwicklung unseres Unternehmens parallel zur Entwicklung der Energiepreise läuft“, begründet Wolfgang Oehm die positive Unternehmensentwicklung. Mit über 50 Mio. Euro Umsatz sei im Jahr 2011 das beste Jahresergebnis der Firmengeschichte verbucht worden. Entsprechend seien am Standort Lindlar viele neue Arbeits- und Ausbildungsplätze entstanden. Bereits Ende 2011 und Anfang 2012 wurden die Produktionsflächen erheblich vergrößert. Zurzeit im Bau ist eine neue Produktionshalle mit mehr als 3.500 Quadratmetern Fläche.

Die unternehmerische Leistung und das soziale Engagement von Wolfgang Oehm wurde im laufenden Jahr mehrfach gewürdigt. So gehört er auch in diesem Jahr zu den erfolgreichsten Unternehmern in Deutschland. Ausgezeichnet wurde er in den Unternehmerwettbewerben „Entrepreneur des Jahres“, ausgeschrieben von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst and Young, „Hidden Champion“ des Nachrichtensender n-tv und „Großer Preis des Mittelstandes“, organisiert von der Oskar-Patzelt-Stiftung.

„Unsere Systemlösungen und ganzheitlichen Energiesparkonzepte überzeugen heute Kunden in über 60 Ländern, vom mittelständischen Betrieb bis zum Weltkonzern. Dies bestätigt einmal mehr, dass wir mit unserer konsequenten Entwicklungsarbeit bei energiesparenden Techniken richtig liegen und wir damit für die Zukunft bestens gerüstet sind“, zieht Wolfgang Oehm sein Fazit aus dem Oni-Auftritt in Friedrichshafen.

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