KM Juni 2011 40 www.kunststoff-magazin.de Dbraucher er veränderte Lebensstil vieler Ver- hinsichtlich kleinerer Pa- ckungsgrößen, Fertiggerichten und Tiefkühlnahrung treibt die Innovation für neue Verpackungen an.
Die län- gere Haltbarkeit der Lebensmittel hat hier eine übergeordnete Bedeutung.
Durch dünnere und leichtere Mate- rialien steigt der Nachfragedruck zu funktionellen Kunststoffverpackun- gen, deren Barriereeigenschaften lau- fend verbessert werden müssen.
Des Weiteren tragen die gesetz- lichen Vorgaben und die Ziele der Le- bensmittelindustrie für längere Halt- barkeitszeiten dazu bei, defi nierte Bar- riereeigenschaften bei Verpackungen zu ermöglichen.
Zusätzliche Anforde- rungen an Hygiene und Schutz gegen äußere Einfl üsse treiben die Verpa- ckungsindustrie an, neue Lösungskon- zepte zu entwickeln.
Netstal und ihre Business Unit PAC beschäftigen sich mit neuartigen und patentierten Sys- temen die diesen Anforderungen ge- recht werden sollen.
Gemeinsam im Boot sind die Unter- nehmen Netstal-Maschinen und Gla- roform aus der Schweiz sowie die Ilse- mann Automation aus Deutschland.
Sie arbeiten gemeinsam daran, beste- hende Verpackungen mit Barriereei- genschaften durch hochwertige, öko- nomisch und ökologisch herstellbare wiederverschließbare Kunststoffver- bundlösungen zu ersetzen.
Dazu wur- de eine Substitution als Mehrschichten- Barriereverbund entwickelt.
Das Beste von Dreien Das Innovative dieser neuen Verpa- ckungslösung ist eine Barrierefolie, die zwischen eingespritzten Kunststoff- schichten liegt.
Im ersten Schritt wird eine, dem fertigen Behälter ähnliche, vorgeformte Barrierefolie aus Metall oder Kunststoff mit niedriger Permea- bilität eingelegt.
Im zweiten Schritt wird auf der Außenseite des Behälters die erste Kunststoffschicht, im fol- genden Schritt auf der Innenseite die zweite Kunststoffschicht an die Barrie- refolie angespritzt.
Der spezifi sche Aufbau des Mehrschichten-Barriere- verbundes bewirkt, dass die Barriere- Seit Lebensmittel verpackt wer- den, ist die Kenngröße der Halt- barkeit ein wichtiger Einfl uss- faktor in der Entwicklung neuer Verpackungen.
Aufgrund der re- lativ hohen Permeabilität von Kunststoffen eignet sich diese nicht für extrem lange Haltbar- keitszeiten.
Dem kann mit Mehr- schichten-Barriereverbunden ab- geholfen werden.
Kunststoffverpackungen mit dauerhafter Barriere Grenzüberschreitendes Verbundprojekt entwickelt neues Verfahren Spezial: Maschinen und Anlagen für Kunststoffverarbeiter Drei Unternehmen entwickeln eine echte Alternative zur Dose – mit allen Vorteilen typischer IML-Verpackungen.
Ablaufkonzept: 1.
Folie einlegen 2: Folie von Hinterseite überspritzen 3.
Produkt umlegen 4.
Folie von Vorderseite überspritzen 5.
Querschnitt des fertigen Produkts.
6.
Anwendungsbeispiel.