sen der Baureihe Z3240 Compact Shot mit ihren geringen Einbaumaßen An- spritzpositionen am Kunststoffartikel ermöglichen, die mit Düsen üblicher Abmessungen nicht zu erreichen sind.
Aufgrund des homogenen Tempe- raturprofi ls und der hohen Druckbe- ständigkeit lassen sich damit laut An- bieter neben Polyolefi nen und Styro- len auch andere gängige Kunststoffe im Bereich Medizintechnik prozesssi- cher verarbeiten.
Der Passdurchmesser der vorderen Düsendichtung beträgt sieben Mil li meter, der minimale Kopf- durchmesser 18 Millimeter, der sich bei Bedarf auf 16 Millimeter verrin- gern lässt, um besonders kleine Form- nest-Abstände zu ermöglichen.
Ho- he Wartungsfreundlichkeit sei durch wechselbare Spitzen, Heizungen und Thermofühler sichergestellt.
Eine neu- artige, vorkonfektionierte Steckverbin- dung ermöglicht den Tausch der Hei- zung ohne Demontage der Elektrik.
Dazu wird optional eine Frontmonta- ge angeboten, sodass die komplette Düse auf der Maschine gewechselt werden kann.
Eine Demontage des Werkzeugs entfällt auch hier mit ent- sprechend verkürzten Stillstands- und Wartungszeiten.
Dank einer speziellen Konstrukti- on der Düsenspitze bleibe bei einem Hub von maximal drei Mil li me ter die Nadel immer in der Führung.
Somit werde der Verschleiß an Nadel und Nadelführung minimiert, die, die Le- bensdauer des Anschnitts deutlich verlängert und kostspieliges Nachar- beiten der Einsätze vermeidet.
Die Na- del, ein einfach austauschbares Norm- teil, ist im Plattenpaket schwimmend gelagert, um die Wärmeausdehnung des Heißkanals auszugleichen.
Das senkt die radiale Belastung der Nadel und verringert das Risiko eines Nadel- bruchs.
Vorzugsweise geschieht der Nadelantrieb über ein Plattenpaket, das ein eigens entwickelter Kurzhub- zylinder – hydraulisch oder pneuma- tisch betätigt – steuert.
Dieser Zylinder lässt sich mit dem Adapterstück ein- fach mit dem Antriebsplattensatz ver- binden.
Alternativ sind auch bei die- ser Konstellation beide Varianten elek- trischer Antriebe einsetzbar.
Es geht noch kompakter Auf die seitliche Anspritzung und den Einsatz mit Polyolefi nen wurde die Dü- senreihe Multi Shot Z10440 optimiert.
Bei der Entwicklung dieser Heißkanal- düse standen, so der Hersteller, der servicefreundliche und kostengüns- tige Aufbau der Düse sowie die ein- fache Montage und Konstruktion des Werkzeugaufbaus im Vordergrund.
Ty- pische Artikel sind Hülsen und Kanüle.
Zwei, vier oder sechs Anspritzpunkte bieten die Möglichkeit, die Formnester wirtschaftlich in Clustern zusammen- zufassen, was das Design von hoch- fachigen Werkzeugen deutlich verein- facht.
Durch die modulare Gestaltung entfällt die Teilung der Formeinsätze, was die Montage erheblich verein- facht.
Ermöglicht wird das mit einer patentierten, segmentartigen Befes- tigung mit gleichzeitiger Arretierung.
Spitze und Überwurf sind in einem Segment zusammengefasst und kön- nen so einfach montiert und demon- tiert werden.
Der Tausch der einzel- nen Düsenspitzen ist auch im kalten Zustand auf der Spritzgießmaschine möglich.
Wenn nötig, können ein- zelne Kavitäten mit einem „Blindseg- ment“ versehen und die Produktion aus den restlichen Formnestern stö- rungsfrei ohne Sortieraufwand sicher- gestellt werden.
Die Kompensation der Längenaus- dehnung erfolgt im Düsenkopf, so- dass ein zentrischer Sitz der Düsen- spitzen im Anschnitt, unabhängig von der Verarbeitungs- und Werkzeugtem- peratur sichergestellt sei – eine Vor- aussetzung bei hohen Ansprüchen an Prozesssicherheit und Qualität des An- spritzpunktes.
Diese Düsen oder Syste- me lassen sich ohne besondere Richtli- nien Aufheizen und Anfahren.
Für die konstruktive Vielfalt ste- hen verschiedene Düsenlängen, abge- stimmt auf Standard-Plattendicken zur Auswahl.
Beim Einsatz in Verbindung mit Verteilerbalken lassen sich je nach Anwendung die Düsenkörper auch di- rekt unter den Verteilerblock montie- ren.
Geringe Schmelzevolumen in der Düse und einen nicht geteilten Mas- sestrom in der Düsenspitze sind die Voraussetzungen für die guten Erfah- rungen beim Farbwechsel.
Die Medizintechnik stellt hohe und teil konträre Anforderungen an die Formenbauer.
Sie unter einen Hut zu bringen, erfordert einiges Wissen: Fast immer eine Rolle spielt die Wahl des richtigen Heißkanalsystems, um einer- seits die Qualitätsansprüche sicher zu erfüllen und andererseits die Kosten im Griff zu behalten.
Ein genauerer Blick auf die zur Verfügung stehen- den Technologien kann zu besseren Lösungen führen, die sich auch in den Stückkosten auswirken.
KM Juni 2011 34 www.kunststoff-magazin.de Spezial: Maschinen und Anlagen für Kunststoffverarbeiter Multi Shot-Düsen, geeignet beispielsweise für Hülsen und Kanülen, mit 2 bis 6 Anspritz- punkten können mehrere Formnester zu Clustern zusammenfassen.
Heißkanäle für die Medizintechnik ? Kennziffer 60 Hasco, Lüdenscheid, Tel.
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