KM Juni 2011 30 www.kunststoff-magazin.de Spezial: Maschinen und Anlagen für Kunststoffverarbeiter Kleine Bauteile präzise lasermarkieren Flexibilität verlangen viele Anwender von ihrer Laserstation, wenn sie unter- schiedliche Aufgaben damit abwickeln wollen.
Gleichermaßen für präzise Tiefengra- vuren als auch für gute Lasermarkie- rungen auf kleinen Bauteilen geeignet sei die Foba-Maschine G3.
Damit er- schließt sie Anwendungen beispiels- weise in der Medizintechnik und in der Werkzeug- und Formenbearbeitung, bei der Kunststoff- und Metallbearbei- tung.
Die 2-in-1-Markier- und Gravur- maschine bringt feine 2D- und 3D-Gra- vuren auf 3D-Oberfl ächen auf.
Festkörperlaser, ein automatisches Kamerasystem IMP (Intelligente Mar- kier-Positionierung) und ein manuelles Kamerasystem Point and Shoot sollen für kurze Bearbeitungszeiten und hohe Präzision sorgen.
Das patentierte Kame- rasystem IMP erkenne Werkstücke und deren Position automatisch und rich- te danach die Markierung oder Gravur aus.
Mit Point ánd Shoot werden Mar- kierinhalte direkt manuell optisch auf Bauteilen und Produkten platziert.
Beide bildgebenden Verfahren er- möglichen eine Vorab-Verifi zie- rung von Markierung und Bau- teilposition und helfen so auf teure Produkthalterungen ebenso zu verzich- ten wie auf zeitraubende Versuch-und- Irrtum-Prozesse.
Produktausschuss wird laut Hersteller drastisch reduziert, eine gleich bleibende Markier- und Gravur- qualität garantiert.
Mit einer Breite von 0,8 Meter, 1,9 Meter Höhe und 1,4 Quadratme- ter Stellfl äche passt die Maschine durch jede Standardtür.
Der hochfeste Ma- schinenrahmen und wiederholgenau justierbare Achsen sollen die Bearbei- tungsschritte reproduzierbar machen und fehlerfreie Markierungen gewähr- leisten.
Die Einstellung der Achsen ist mit dem serienmäßigen Handrad vor- zunehmen.
Die Arbeitsstation ist da- mit komplett manuell oder automatisch einstellbar.
Das System sei in seiner Energiebilanz optimiert und für eine zunehmende Breite von Anwendungen konfi gurier- bar.
Es ist luftgekühlt und dank des mo- dularen Aufbaus kundenspezifi sch kon- fi gurierbar.
In das Laserklasse-1-Gehäu- se lassen sich ein Faserlaser-Beschrifter oder verschiedene Graustufen-Markier- laser integrieren.
Anwender können zwischen der X/Y-Kreuztischversion mit 300 Millimeter aller Achsen oder der 630-MIllimeter-Drehtellervariante wäh- len.
Die Erweiterung um eine Schwenk- achse und Manteldrehvorrichtung auf bis zu fünf Achsen ist möglich.
G3 ? Kennziffer 59 Foba, Selmsdorf, Tel.
+49/38823/55-0, www.fobalaser.com Über die Simulation hinaus Optimieren der Produktion kann an ver- schiedenen Punkten ansetzen: Das Ver- binden von Mold Flow-Analysen und Er- kenntnissen aus der Verfahrenstechnik soll optimierte Prozesse ermöglichen.
Aus verfahrenstechnischen Analysen und den resultierenden Erkenntnissen ergeben sich häufi g Fragestellungen hinsichtlich Formfüllung und Anguss- und Verteilerauslegung, die mit Hilfe der Software Mold Flow geklärt wer- den.
Das ist häufi g aber nur der hal- be Weg zum optimierten Teil und zur optimierten Produktion.
Die bietet laut Dienstleister Prooptima das System Op- timold eine Prozessoptimierung nach DOE (Design of Experiments), Ist-Ana- lysen im laufenden Fertigungsprozess sowie Trouble shooting an problema- tischen Prozessen.
Ergebnisse und de- ren Interpretationen aus Füllsimulati- onen und strukturmechanischen Be- rechnungen von Bauteilen werden mit den Erkenntnissen aus den verfahrens- technischen Analysen kombiniert und beim Kunden in die Praxis umgesetzt.
Die Kombination aus den verfahrens- technischen und Mold Flow-Analysen soll ein schlüssiges und robustes Kon- zept bieten, um direkt in den Prozess einzugreifen und eine nachhaltige Pro- zessverbesserung, beispielsweise durch eine rheologische Angussbalancierung zu erzielen.
Es gehe nicht darum, Pro- dukte anzubieten, sondern Lösungen, die gemeinsam mit Kunden entwickelt und realisiert werden, von der Idee bis zur Inbetriebnahme.
Das kann von der Beratung in der Spritzgießtechnik über die Abmusterung bis zur Voll- und Son- derautomation reichen.
Dazu gehören auch Seminare und Fortbildungen für Kunststoffverarbei- ter in Form individuelle Einrichterwork- shops vor Ort.
So wird auf die Gegeben- heiten und spezifi schen Anforderungen in der Fertigung des Kunden eingegan- gen.
Aus den Erfahrungen der vergan- genen Einrichterworkshops wurde der weitere Bedarf an Seminaren und Schu- lungen bereits in der Entwicklung und Konstruktion von Kunststoffartikeln er- kannt.
Viele Fehler in der Kunststoffver- arbeitung treten bereits im Vorfeld der Artikel- und Werkzeugsauslegung auf und könnten vergleichsweise einfach vermieden werden.
Simulationsleitungen ? Kennziffer 84 Prooptima, Oppenheim, Tel.
+49/6133/57999-0, www.prooptima.de