Anlagen für Flaschenrecycling mit höherer Kapazität

Bottle-to-Bottle-Recycling effizienter gestalten

Politische Einflüsse und wirtschaftliche Aspekte haben in den letzten Jahren immer mehr PET-Flaschenproduzenten veranlasst, ihren Produkten Recyclingmaterial beizugeben. Der bedarf an Lebensmittel- und Getränkeverpackungen mit Rezyklatanteil steigt.

Für Technologielieferanten liegt die Herausforderung beim Bottle-to-Bottle-Recycling im Verunreinigungsgrad des Eingangsmaterials und der Reinigungseffizienz des Recyclingprozesses. Außerdem verlangt der Markt nach höheren Produktionskapazitäten bei den Anlagen, speziell in Ländern mit großer Bevölkerung und/oder hohen Sammelraten. Größere Anlagen sind außerdem effizienter, da die Betriebskosten im Vergleich geringer sind und sich ein schnellerer ROI erzielen lässt.

Um die Gesundheit der Konsumenten nicht zu gefährden, muss im Recyclingprozess eine sehr hohe Dekontamination erzielt werden. Starlinger garantiert den erforderlichen Dekontaminationsgrad bei recyceltem PET (rPET) für den Einsatz in Anwendungen mit direktem Lebensmittelkontakt. Das auf entsprechenden Recostar-Anlagen produzierte rPET sei lebensmitteltauglich und entspreche den Standards diverser internationaler und nationaler Behörden wie der FDA und EFSA und es sei von vielen Markeninhabern für den Einsatz im Lebensmittelbereich zugelassen.

rPET für Lebensmittelanwendungen

Um höhere Produktionskapazitäten zu realisieren, wurde eine neue Anlagengröße mit - je nach Ausführung 2900 bis 3600 Kilogramm pro Stunde Kapazität für gewaschene PET-Flakes in Bottle-to-Bottle-Anwendungen entwickelt. Trotz ihrer Größe habe die Anlage einen relativ geringen Platzbedarf: Um Fläche einzusparen, arbeiten zwei 165-mm-Einschneckenextruder parallel nebeneinander, während die vor- und nachgeschalteten Anlagenkomponenten passend dimensioniert wurden. Ein weiterer Vorteil in der Verwendung von zwei Einschneckenextrudern anstelle eines großen Extruders sei das geringere Technologie- und Prozessrisiko: Die gewählte Extrudergröße habe sich schon in der Vergangenheit bewährt.

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Die erste Anlage dieses Typs wurde 2011 an ein Joint-Venture zwischen dem größten Recyclingunternehmen in Großbritannien und Coca-Cola Enterprises verkauft; sie ist seit Mai 2012 in Betrieb. Zwei Anlagen wurden 2012 installiert, und weitere zwei sollen 2014 geliefert werden.

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