Eine Anlage für viele Werkstoffe nutzen

Automatische Strangzuführung für hohen Durchsatz

Bis zu 5 Tonnen Durchsatz pro Stunde soll eine neue automatische Strangzuführung in der Extrusion prozesssicher handhaben.

Die neue Strangzuführung ist für den automatischen Betrieb von Extrusionslinien in zwei Baugrößen mit Durchsätzen bis 3,5 t/h oder 5 t/h konzipiert. (Bild: Coperion)

Eine automatische Strangzuführungseinheit (ASC), abgestimmt auf die beiden großen Stranggranulatoren von Coperion, leitet die extrudierten Stränge über eine wasserüberspülte Rutsche und ein nachfolgendes Förderband automatisch in das Einzugswerk des Granulators. Ein ebenfalls automatischer Anfahrbetrieb erleichtert den Anfahrvorgang, eventuelle Betriebsstörungen durch Strangabriss bei schwierigen Materialien sollen mit dem selbsttätigen Einfädeln der Stränge vermieden werden. Die Stranggranulierung sei im Vergleich zu anderen Techniken sehr produktschonend, da sie mit geringeren Drücken arbeitet. Zudem überzeuge die geringe Komplexität der Anlage und der geringe Verschleiß.

Um hohe Durchsätze zu ermöglichen, wurde der Spritzkopf SK92 entwickelt. Dank homogener Temperierung treten die Stränge auch bei hohen Durchsatzraten über die gesamte Breite der Lochleiste gleichmäßig aus. Der Spritzkopf zeichne sich durch günstige Fließgeometrie und gute Wärmeübertragung aus und sichere hohe Durchsätze bei produktschonender Arbeitsweise.

Der neue Spritzkopf wurde speziell für hohe Durchsätze entwickelt. (Bild: Coperion)

Aufgrund der Modularität der neuen ASC-Anlage lässt sich die Strangzuführung flexibel und an die jeweilige Verarbeitungsaufgabe anpassen. Ist beispielsweise materialbedingt eine sehr intensive Kühlung des Extrudats notwendig, können die Stränge nach dem ersten Abkühlen in der Wasserrutsche noch auf dem nachfolgenden perforierten Transportband durch Besprühen mit kaltem Wasser nachgekühlt werden. Die dafür eingesetzten Sprühbalken lassen sich einzeln zu- und abschalten und bei Wartungsarbeiten mit einem Handgriff tauschen. Im Transportband frei positionierbare Saugstationen befreien mit ihrem intensiven Luftstrom die Stränge vom anhaftenden Wasserfilm. Mit wenigen Handgriffen ist die Strangnachkühlung wahlweise auch auf intensive Kühlung umstellbar. Eine Strangtrocknung im letzten Förderbandabschnitt sorgt dafür, dass das Material beim Einzug in den Granulator nur noch eine sehr geringe Restfeuchte aufweist.

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Die neue automatische Bandzuführung wird für ein breites Materialspektrum angeboten. Hierzu ist die standardmäßig mit einer Höhenverstellung, um den unterschiedlichen Aufsetzpunkt der extrudierten Stränge auf der Wasserrutsche je nach verarbeitetem Material einzustellen. Für die Absicherung der hohen Abzugsgeschwindigkeiten bei zugleich hohen Strangzahlen und damit hohen Durchsätzen im automatischen Betrieb ist eine Strangüberwachung integriert. Bei Kombination mit einem Coperion-Extruder lässt sich die Steuerung der Strangzuführungseinheit auch direkt in die Extrudersteuerung integrieren, was den Bedienaufwand nochmals reduziert.

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