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Extruder-Schnecken mit Evolventenverzahnung

Mehr Leistung in die ExtrusionExtruder-Schnecken mit Evolventenverzahnung

Vor allem auf die Erzeugung hochgefüllter Werkstoffe zielen neue, patentierte Schneckenelemente, die erstmals während der Chinaplas vorgestellt wurden.

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Grundprinzip der elektronischen Druckkompensation EPC, die im gravimetrischen Dosiersystem zum Einsatz kommt. (Bild: Coperion K-Tron)

Für die Extruderbaureihe ZSK hat Coperion spezielle Schnecken- und Knetelemente mit Evolventenverzahnung und mit einem patentierten Profilquerschnitt entwickelt, um die Durchsatzraten signifikant zu erhöhen Diese Schneckenelemente seien ideal für hochgefüllte Rezepturen mit beispielsweise 70 bis85 Prozent CaCO3, TiO2, vorwiegend auf der Basis von PP/PE, und 20 bis50 Prozent Talk für den Automobilbereich, bei denen die Dispergierleistung und das Einmischen von Füllstoffen bestimmten Beschränkungen unterliegen. Neben höheren Durchsätzen sollen diese Schneckenelemente mit Evolventenverzahnung eine höhere Füllstoffzugabe, bessere Dispergierung und Homogenisierung, eine geringere Energieeinleitung (SEI in kWh/kg) sowie einen deutlichen Anstieg der Rentabilität gewährleisten.

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Prüfungen im eigenen Technikum zufolge wurden signifikante Durchsatzsteigerungen in Abhängigkeit von den Rezepturen erreicht. Beispielsweise konnten die neuen Schneckenelemente bei der Verarbeitung von PP und 70 Prozent CaCO3 auf einem Doppelschneckenextruder ZSK 58 Mc18 den Durchsatz von 550 kg/h auf 900 kg/h steigern. Vergleichbare Ergebnisse seien bei der Verarbeitung von PE mit 80 Prozent CaCO3 auf einem ZSK 92 Mc18 erzielt worden. In diesem Fall stieg der Durchsatz von 2200 kg/h auf 3.000 kg/h.

Ebenfalls zur Messe gezeigt wurde von Coperion K-Tron der präzise Quick Change-Dosierer, der zusammen mit einem Granulatabscheider der Serie 2400 und der Schüttgut-Fließhilfe Actiflow sowie die elektronischen Druckkompensation EPC (Electronic Pressure Compensation). Quick Change-Dosierer (QC) sind besondere für Anwendungen ausgelegt, die hohe Flexibilität bei Dosierung und Materialwechseln erfordern. Sie sind schnell und einfach zu reinigen. Das Design ermöglicht den einfachen Ausbau der Dosiereinheit mit Schnecken sowie den schnellen Einbau einer neuen Dosiereinheit. Die ausgebaute Komponente kann dann an einem anderen Ort gereinigt und für den nächsten Einsatz vorbereitet werden. Als Einschneckendosierer eignen sich QC-Dosierer für freifließende Pulver, Granulate und Pellets sowie für zahlreiche weitere freifließende Schüttgüter. Als Doppelschneckendosierer kommen sie bei schießenden Pulvern und klebrigen bis schwerfließenden Materialien zum Einsatz. Die D5-Plattformwaage mit patentierter SFT-Wägetechnologie sorgt dafür, dass exakt die richtige Menge dosiert wird.

Die Schüttgut-Fließhilfe Actiflow verhindert die Brückenbildung schwerfließender Materialien im Edelstahltrichter. Es ist kein Vertikalrührwerk notwendig. Das System arbeitet ohne Produktberührung und kann mit allen gravimetrischen Dosierungen von Coperion K-Tron kombiniert werden. Mit einem patentierten Schwingungsantrieb wird das Schüttgut bei optimierter Frequenz und Amplitude kontinuierlich im Trichter in Bewegung gehalten, ohne mechanische Kräfte darauf auszuüben.

Die einzigartige elektronische Druckkompensation EPC für hochgenaue Differentialdosierer soll eine kostengünstige Alternative zu komplexen, mechanischen Lösungen sein. Das EPC-System führt laut Anbieter zu höherer Genauigkeit und Zuverlässigkeit sowie geringeren Kosten bei einfacher Installation. Für bestehende Differentialdosierer ist die Nachrüstung möglich. EPC lässt sich auf den meisten gravimetrischen Differentialdosierern von Coperion K-Tron installieren.

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