Doppelschneckenextruder im Labor

Klein aber oho

Ein Extruder mit einem Schneckendurchmesser von nur 10 Millimetern soll die Produktentwicklung im Labor rationalisieren.

Bei der Entwicklung neuer Produkte ist es oft schwierig, ausreichend Material herzustellen, um dessen Eigenschaften untersuchen zu können. Unter Berücksichtigung aller Entwicklungskosten haben solche Stoffe nicht selten einen Wert von mehreren tausend Euro pro Gramm. Ein gleichläufiger, vollsegmentierter Doppelschneckenextruder mit 10 Millimeter Schneckendurchmesser soll hier – im wahrsten Wortsinn – neue Maßstäbe setzen.

Der Rondol Microlab verarbeitet übliche Granulate und kann nach Unternehmensangaben alle gängigen Extruderverfahren, beispielsweise Vakuumentgasung, Seitendosierung von empfindlichen Füllstoffen und reaktive Verarbeitung, mit Mustermengen ab 5 Gramm in einer Prozesslänge bis 25D realisieren.

Trotz des kleinen Formats muss der Anwender auf das bewährte modulare Schneckensystem mit fördernden, knetenden und Sonderelementen auf Sechskantantriebswellen nicht verzichten. Umrüstzeiten werden so minimiert und die Einarbeitung der Mitarbeiter erleichtert.

Bei der Steuerung des wie es heißt „kleinsten Doppelschneckenextruders der Welt“ setzt der Hersteller auf moderne PLC-Technik mit PC-Touchscreen und Datenerfassung sowie Smartstep-Servoantrieb von Omron.

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