Extrusion

PET contra Stahl

Immer öfter ersetzen hochfeste Verpackungsbänder aus Polyester die herkömmlichen Stahlbänder.

Noch um die Jahrtausendwende wurden allein in Europa an die 500.000 Tonnen Verpackungsbänder aus Stahl produziert. Inzwischen dürften es etliche Tonnen weniger sein: Die Stahlkrise und die explodierenden Preise für die metallische Alternative haben sicher dazu ihren Teil beigetragen. Aber auch die Vorzüge der polymeren Variante PET. Denn die Festigkeit der Polyesterriemen ist mit der von Stahlbändern durchaus vergleichbar. Die Dehnung von 7 bis 15 Prozent ist größer als die von Stahl; das PET-Band ist elastischer und somit auch für Verpackungsgüter geeignet, deren Umfang sich durch Wärme oder Erschütterung verändert. Aufgrund einer höheren Elastizität komme es beim PET- Band zu keiner Beschädigung an den Kanten des Verpackungsguts. Außerdem rostet PET nicht – ein erheblicher Vorteil speziell bei der Verpackung von Chemiefasern und Baumwollballen. Und nicht zu vergessen: Die Verletzungsgefahr gegenüber Stahlbändern ist erheblich geringer. Nicht weiter erstaunlich also, dass sich die Umreifung aus PET steigender Beliebtheit erfreut. Entsprechend steigt auch die Nachfrage nach den Anlagen, auf denen sich solche Bänder produzieren lassen. Reimotec, eine Tochter des Troisdorfer Maschinenbauer Reifenhäuser, ist Systemanbieter für solche Monofilament- und Verpackungsbandanlagen. Geboten wird nach eigenen Angaben nicht einfach nur der Bau von Anlagen, sondern komplettes Engineering und umfangreiches Know-how in der Verfahrenstechnologie. Bereits zu Anfang des neuen Millenium, 2001, hat die in Ober-Abtsteinach bei Heidelberg ansässige Firma eine Technologie entwickelt und sich patentieren lassen, mit der qualitativ hochwertiges Verpackungsband aus 100 Prozent Flaschen-Flakes hergestellt werden kann. Auch dazu vielleicht mehr unter diesem Stichwort:

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