Extrusion

Freie Auswahl

PVC- oder HFFR-Compounds für die Kabelfertigung lassen sich auf einer Anlage verarbeiten – wenn sie entsprechend ausgelegt ist.

Das Anlagenschema zeigt, dass bewährte Verfahrenstechniken zum Herstellen von PVC- bzw. HFFR-Compounds zusammengefasst sind.

Auf der Düsseldorfer Messe Wire im April präsentiert Coperion das Hybridkonzept einer Anlage zum Herstellen von Kabelcompounds. Sie ermöglicht es, auf einer Anlage wahlweise PVC-Granulate oder halogenfrei flammgeschützte (HFFR)-Compounds für die Kabelindustrie zu produzieren. Profitieren sollen davon vor allem kleinere und mittlere Compoundeure, die den innovativen und wachsenden HFFR-Markt und den etablierten PVC-Markt mit hochwertigen Granulaten bedienen, und Start-Up Unternehmen oder größere Compoundhersteller, die ein neues Werk eröffnen, die Produktion mit nur einer Anlage starten und gleichzeitig die Potenziale des PVC- und des HFFR-Markts abschöpfen. Aber auch Kabelhersteller mit Eigencompoundierung, die ihr Produktionsvolumen für HFFR-Kabel entsprechend der Nachfrage schrittweise erhöhen, können profitieren.

Das Konzept realsisiert der Anbieter auch als Gesamtanlage. Von der Rohmaterialzufuhr über die Compoundierung bis hin zur Abfüllung des Fertigprodukts wird die Anlage in hybrider Bauweise ausgeführt. Die Compoundierung unterscheidet sich von einer reinen PVC-Anlage vor allem durch den verlängerten Extruder Typ ZSK Megavolume Plus als Verfahrensteil und Einsatz einer zweiten zweiwelligen Seitenbeschickung. Bei PVC und HFFR werden die Compounds im Verfahrensteil des Extruders homogen aufbereitet. Im Anschluss baut die einwellige Austragsschnecke schonend den Druck für die exzentrische Granulierung in Luft auf. Für den Produktwechsel von PVC zu HFFR oder umgekehrt sind nur wenige Veränderungen nötig: Je nach Ausstattung der Anlage und Maschinengröße ist der Wechsel laut Anbieter innerhalb von zwei Stunden möglich.

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Durchsätze bis 2500 Kilogramm pro Stunde werden bei der Herstellung von HFFR-Compounds erreicht. Die Verarbeitung der Flammschutz-Füllstoffe AI(OH)3 oder Mg(OH)2 erfolgt schonend, so dass die Compounds die gängigen UL- und VDE-Richtlinien hinsichtlich Brandschutzeigenschaften erfüllen.

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