Schmelzepumpen nachrüsten

Mehr durchsetzen mit der Schmelzepumpe

Die Nachrüstung einer Schmelzepumpe an bestehenden Extrusionsanlagen kann deren Durchsatz – bei moderaten Investitionskosten – drastisch steigern und so die Kosten drücken.

Schmelzepumpen bilden das Herzstück moderner Extrusionsanlagen. Zu ihren Aufgaben zählt es, den erforderlichen Druck am jeweiligen Werkzeug aufzubauen und sicherzustellen. Das entlastet den Extruder so weit, dass die Leistung der gesamten Anlage steigt. Ein Effekt, der auch die Nachrüstung einer Schmelzepumpe in bestehenden Anlagen interessant macht.

In Extrusionsanlagen, die ohne Schmelzepumpe arbeiten, muss der Extruder den gesamten Druck für den Prozess aufbauen. Eine Schmelzpumpe entlastet den Extruder in der Linie. Die Funktion des Extruders beschränkt sich dann auf das Aufschmelzen und Homogenisieren des Materials sowie das Aufbauen des Pumpenfülldrucks. Der Fülldruck kann entsprechend den Erfordernissen des Verfahrens frei gewählt und optimal eingestellt werden. Im Anschluss übernimmt die Zahnradpumpe die Realisierung des notwendigen Drucks und eines konstanten Volumenstroms am Extrusionswerkzeug.

Für den Anwender hat diese Konstellation einen erheblichen Vorteil: Bei konstanter Extruderleistung kann der Einsatz der Schmelzepumpe den Durchsatz der Gesamtanlage deutlich steigern. Besonders interessant ist das für Verarbeiter, die ihre Anlage mit einer Schmelzepumpe nachrüsten. Die Erfahrung zeigt, dass im Regelfall Steigerungsraten zwischen 20 und 30 Prozent zu realisieren sind. Beim Einsatz von gefüllten Produkten ist die Durchsatzsteigerung besonders groß.

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Beispielsweise hat ein indischer Compoundeur in eine bestehende Anlage zur Verarbeitung eines hochgefüllten Polymers nachträglich eine Schmelzepumpe integriert. Vor der Umrüstung erreichte der Doppelschneckenextruder bei einem optimierten Prozess maximal 450 bis 500 kg/h Durchsatzleistung Nach Installation der Kreyenborg Zahnradpumpe vom Typ GPE 70/70-01 stieg der Durchsatz bei gleichem Material auf 600 kg/h.

Eine deutliche Verbesserung der Anlagenleistung allein durch den Einbau einer Schmelzepumpe zu erreichen, ist eine außerordentlich wirtschaftliche Option für die Betreiber von Ein- und Zweischneckenextrudern. Die vergleichsweise geringen Investitionskosten für die Nachrüstung einer Pumpe stehen in keinem Verhältnis zu anderen Möglichkeiten, die zu einer entsprechenden Leistungssteigerung führen. Durch die höhere Anlagenkapazität amortisiert sich die Schmelzepumpe in kurzer Zeit, versichert der Hersteller.

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