ZE 30 UTX

Zwischen Labor und Produktion

Angesiedelt im Durchsatzbereich zwischen Laboranwendungen und der Serienproduktion soll ein zur Chinaplas vorgestellter neuer Doppelschneckenextruder für verschiedene Anwendungen variabel einsetzbar sein.

Dementsprechend fügt sich die neue Maschine mit der Bezeichnung ZE 30 UTX logisch zwischen ZE 25 UTX und ZE 40 UTX ab. Angegeben werden für die Maschine Durchsätze zwischen 80 und 250 kg/h. Die Konstruktion basiert auf den bekannten Standards und kann in einem weiten Rahmen den Anforderungen angepasst werden. Das System kann von einem kurzen Extruder für unterschiedliche Aufschmelzaufgaben bis zu einer langen Maschine für Sonderverfahren mit Seitenfütterungen, Entgasungsöffnungen und Einspritzdüse ausgerüstet werden. In der A-Baureihe mit Da/Di von 1,46 sind besonders hohe Energieeinleitung, Scherung und Drehmomente möglich. Die R-Baureihe mit dem Da/Di von 1,74 eignet sich besonders für das Aufbereiten voluminöser Ausgangsprodukte mit niedriger Schüttdichte, für Prozesse mit relativ geringem Energiebedarf und für Aufbereitungsaufgaben mit größerem Verweilzeitbedarf.

Dank einer Vielzahl unterschiedlicher Gehäuse und Schneckenelemente kann laut Hersteller jede Maschine bedarfsgerecht auf Kundenanforderungen angepasst werden. Dies erhöhe die Flexibilität und Produktivität der Kunststoffverarbeiter. Auch hier werden die verschleißarmen induktiv gehärteten Gehäusebohrungen eingesetzt, Hochleistungs-Heizpatronen und optimierte, spiralförmig um die Gehäuseöffnung angeordnete Kühlbohrungen sollen die konstante Temperaturführung sichern. Alle Nebenaggregate und die komplette Elektrik sind unter dem Antrieb und Verfahrensteil im Grundrahmen integriert. Das garantiere geringen Platzbedarf und minimale Inbetriebnahmezeit.

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Optional ist die Ausrüstung mit der Verfahreinheit Ultraglide möglich. Dann zieht ein Elektroantrieb die schmelzegefüllten Schnecken innerhalb weniger Sekunden stufenlos nach hinten aus dem feststehenden Verfahrensteil. Alle Stadien des Aufbereitungsprozesses können so sicher und schnell beurteilt werden. Das erhöhe die Effizienz von Forschung und Entwicklung. Zudem lässt sich die Schnecke schneller reinigen und umbauen.

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