Sputtering-Beschichtung

Metall auf Kunststoff

Voll automatisiert sollen sich Kunststoffe auch in kleinen Losen kostengünstiger im Sputtering-Verfahren mit Metallen beschichten lassen als durch Bedampfen oder andere.

Aus der im Oktober 2006 gestarteten Entwicklungskooperation zwischen Balda und Singulus resultiert eine automatische Integration der Prozessschritte Spritzgießen und Oberflächentechnik. Das heißt: Die Entnahme der Kunststoffteile aus der Spritzgießmaschine und die Weitergabe in die Metallisierungsanlage bis hin zur Kratzschutz-Beschichtung benötigt keinen manuellen Eingriff mehr. So entsteht der nach Verarbeiterangaben weltweit erste komplett integrierte Produktionsablauf dieser Art. Er ermögliche die rationelle Fertigung auch kleiner Produktionslose.

Vergleichbare Fertigungsmethoden, wie das Aufdampfen oder Lackieren, sind bislang nur im Batchbetrieb, also durch sequentielles Abarbeiten von Einzeloperationen möglich. Die neue Technik schafft mit ihrer integrierten Vor- und Nachbehandlung Einsparungen an Zeit und Kosten im Produktionsablauf sowie der Logistik. Im Verhältnis zur Galvanik entfallen die Betriebs- und Entsorgungskosten. Mit ihrer Kathodenzerstäubung (Sputtering) kann die Anlage 3-dimensionale Kunststoffteile kontrolliert und reproduzierbar im Vakuum mit dekorativen und schützenden Oberflächen versehen.

Mit dieser neuen, rationelleren Fertigungsmethode will Balda noch flexibler auf die Anforderungen der unterschiedlichen Kundensegmente eingehen können. Die Vision der „One-Piece-Flow-Fertigung“ steht durchaus noch im Raum. Die erste Produktionslinie soll im April 2007 ausgeliefert werden.

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