BOPP-Anlagentechnik

Schnell wie der Wind

Denn mit Geschwindigkeiten bis zu 525 m/min ist die nächste Generation von BOPP-Anlagen schon im Einsatz.

Der Markt verlangt nach immer schnelleren BOPP-Anlagen.

Wenn also die mittlere Windgeschwindigkeit bei 30 km/h liegt, dann ist schon ziemlich schnell, was hier für die Fertigung von axial verreckten PP-Folien präsentiert wird. Mit der Entwicklung solch schneller Produktionslinien unterstützt die süddeutsche Firmengruppe Brückner nach eigener Darstellung jene Kunden, die ihre Folienfabrikation effizienter machen wollen, speziell dann, wenn es um extrem dünne Folien geht. Neueste Lösungen für die Produktion hochwertiger Folien zeigte das Unternehmen auf der Moskauer Interplastica Anfang des Jahres. Herausgestellt wurde dort auf der russischen Kunststoff-Show, dass der konventionelle Prozess des sequentiellen Reckens modernisiert und für die Verwendung neuer Rohstoffe weiter entwickelt wurde. Das erhöhe die Flexibilität in der Folienherstellung in puncto Produkt- aber auch Rohstoffwechsel für diverse Nischenmärkte. Die neuesten Lösungen flexible Kombi-Anlagen für die Verarbeitung unterschiedlicher Rohstoffe wie PLA, PP, PE, PS, PET-G, COC, PVC.

Nach den Beobachtungen verlangt der Markt für hochwertige Verpackungsfolie immer mehr nach einem Ersatz von Laminat-Strukturen. Der Ruf nach Substitution von Alu-Folie, Papier, PVDC-beschichteten Folien und PVC-Banderolen sei eine Herausforderung für alle im Markt für biaxial verstreckte Folien tätigen Unternehmen. Hier können die Siegsdorfer mit Anlagenkonzepten und Prozesstechnologien für die Produktion verschiedener neuartiger, hochwertiger Folien dienen.
Im eigenen Technologiezentrum am bayerischen Standort stehen verschiedene Einrichtungen zur Weiterentwicklung von Folien-Recktechnologien zur Verfügung: Folienlabor, Extruder, Reckrahmen und Labor-Reckanlage. Diese war bisher ausgelegt für das simultane Verstrecken von Kunststoff-Folie nach dem patentierten Lisim-Prinzip (Linearmotor-Technologie) und wurde nun entscheidend erweitert um eine hoch flexible Längs-Reckmaschine. Damit können zum ersten Mal weltweit auf einer Labor-Anlage verschiedenste Folientypen mit bis zu sieben Lagen in allen bekannten Reckverfahren hergestellt werden, unter Verwendung einer Vielzahl von Rohstoffen.

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