Extruder (36 D) mit AC-Motor

Mit Energie haushalten

Dass sich auch am herkömmlichen Einschneckenextruder noch Energie einsparen lässt, zeigt dieses Beispiel aus Bayern.

Steigende Energiepreise sind nicht nur eine Belastung für Privathaushalte, auch die Industrie ist davon zunehmend betroffen. Der enorme Preisanstieg treibt die Kosten der Unternehmen in die Höhe. In den vergangenen acht Jahren sind die Industriestrompreise in Deutschland um bis zu 120 Prozent gestiegen. Immer mehr Firmen entdecken deshalb die Reduzierung des Energieverbrauchs als eine sofort wirksame Maßnahme zur Kostensenkung. Auch in der Kunststoff verarbeitenden Industrie tragen Energieberater dazu bei, den Energieverbrauch zu senken – jede einzelne Maschine steht in Sachen Energieeffizienz auf dem Prüfstand.

Auf der Suche nach neuen Wegen, den Energiekonsum zu kappen, ist man bei Krauss-Maffei Berstorff in München auf eine weitere Möglichkeit gestoßen: Ab sofort werden die Einschneckenextruder der 36 D-Baureihe für die Extrusion von Polyolefinrohren mit energieeffizienten und leistungsfähigen Drehstrommotoren (AC) statt mit den bis dato gewohnten Gleichstrommotoren (DC) ausgerüstet. Die Umstellung auf AC-Antrieb ist für die Kunden des bayerischen Unternehmen kostenneutral. Der Wirkungsgrad der mit AC-Antrieb ausgestatteten Extruder erhöhe sich gegenüber den Modellen mit Gleichstrom – je nach Arbeitspunkt – zwischen fünf und zwölf Prozent. Der geringe Wartungs- und Reinigungsaufwand verbessere die Standzeit und somit die Produktivität jedes einzelnen Extruders. Wegen der Reduzierung von Verschleißteilen, zum Beispiel der Kohlebürsten und des Kollektors, werden laut Hersteller höchste Robustheit und Zuverlässigkeit erreicht. Darüber hinaus würden sich die Drehstrommodelle durch ein deutlich besseres Teillastverhalten im Vergleich zu den DC-Antrieben auszeichnen. Hierzu zähle vor allem der deutlich reduzierte Blindstrombedarf. Das sollte genügen, um noch mehr erfahren zu wollen zu diesem Stichwort.

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